Wasser Marsch

Einer schöner als der andere

Einer schöner als der andere

Morgens statten wir dem lauschigen Wat Xieng Thong in der unmittelbaren Nachbarschaft einen Besuch ab, einem der bekannteren Wats Jahrgang 1559, den man zumindest auf der Liste haben sollte, wenn man wie wir nicht jeden der unzähligen Tempel in Luang Prabang persönlich besuchen will.

Für mittags hat uns unsere Bleibe einen Minibus zu den knapp 30km entfernten Kuang Si Falls (es existieren zig alternative Schreibweisen) organisiert. Echte Männer und Weibchen würden die Tour natürlich im deutlich preiswerteren Sammeltuktuk antreten, aber mit Felix an Bord, der im Übrigen nach wie vor alle Exkursionen weitgehend ohne Murren erträgt, können wir derlei Luxus ab und an guten Gewissens rechtfertigen. Die Fahrt auf der Road 2501 bietet schon ein paar nette Einblicke ins Landleben, bevor wir das Gelände betreten, schlagen wir uns erstmal die Bäuche voll – inlusive Felix, der mal wieder von laotischen Muttis belagert wird. Im Parkgelände selbst kommt man dann aus dem Staunen nicht mehr raus, wären nicht die Mitbesucher könnte man meinen, man wäre in einem Fabelreich gelandet. Keine Ecke, die nicht ein paar Meter weiter schon vom nächsten Spot getoppt wird. Im Vergleich zu vielen anderen Parks dieser Art kann man hier an den meisten Ecken auch wirklich schwimmen, was man auf jeden Fall auch will, wenn man einen der beiden steilen Pfade rechts und links des Hauptfalls genommen hat, um an die Spitze zu gelangen. Oben ist es schon etwas gruselig – in europäischen Gefilden könnte man einen solchen Bereich wahrscheinlich gar nicht betreten oder es wären überall Absperrungen, hier liegen gerade mal ein paar Bambuslatten in der Gegend herum und dahinter gehts in die Tiefe. Da unser Fahrer uns kein Limit gesetzt hat, bleiben wir bis kurz nach Toresschluss und sind somit auch fast die letzten sichtbaren Gäste. Definitv auch in der Trockenzeit ein Highlight, wenn auch sicherlich kein Geheimtip.

Abends dinieren wir heute mal auswärts am Riverview Cafe, wo sich Mekong und Nam Khan kreuzen. Die Lage ist zwar phantastisch, aber irgendwie ist es hier .. *spießig* trifft es wahrscheinlich am besten, was natürlich auch immer den Mitgästen geschuldet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass sich mein „Fish in Banaleaf“ als eine Art Fischpastete entpuppt, die von dem Banaleaf bereits befreit wurde. Hohe Küche gewiss, aber so gar nicht mein Geschmack, zumindest Marias Kokosmilch-Huhn kommt aber gut an. Nach einem Pott Nudelsuppe in einer Seitengasse für nen guten Euro ist dann auch für mich die kulinarische Welt wieder gerade gerückt!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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