On the road again in Richtung Klaeng

Goodbye Koh Chang (nix welcome)

Goodbye Koh Chang (nix welcome)

Abreise aus dem Inselreich! Felix und ich statten Kai Bae Town einen letzten Besuch bei einer Bechertour ab, benannt nach dem einem Jogurtbecher nicht unähnlichem 50mm Objektiv, mit dem man so schön Kleinkram fotografieren kann. Maria bereitet derweil wie gewohnt das nach 4 Tagen übel versprengte Gepäck für die Verladung vor, was zwar pa­t­ri­ar­cha­lisch klingen mag, aber durchaus auf einem gemeinsamen Beschluss beruht. Damit läuft diese kritische Phase für alle Beteiligten möglichst stressfrei ab (auf businesskasperdeutsch: eine Win/Win Best Practice). Die Checkoutzeit bis eins wird bis zur letzen Minute ausgenutzt, dann gehts zum letzten Mal auf der Fastringstraße nach Norden zur Fähre. Da wir dieses Mal nicht wieder im Dunkeln unser nächstes Ziel suchen wollen, müssen wir mit Zwischenstops sparsam sein – ein Lunch am Meer siegt somit knapp über den Besuch eines chinesischen Tempels mit üppigem Interieur. Die Lokalität Rock Sand Beach im Norden des White Sand Beach haben wir bereits vor 2 Tagen gesichtet (siehe hier), es befindet sich am Ende einer Art Anarcho Ecke, in der sich diverse alternative Behausungen chaotisch-knuffig am Palmenwald breit machen und den sonst vorherrschenden geleckten Großressorts trotzen (und dies hoffentlich auch noch eine Weile tun werden). Geordert wird heute kambodschanisches Hühnercurry (siehe Bild) mit Brotcroutons , was wirklich ausgezeichnet schmeckt, auch Marias Huhn Süßsauer findet Anerkennung. Dem geschmähten Tempel hupen wir im Vorbeifahren, das bringt auch ein wenig Glück, haben wir zumindest 2007 auf unserer ersten Thaitour von einem Guide namens Schoko so gelernt. Die Autofähre nach Ao Thammachart ist heute sehr gefragt, wir warten fast so lange wie die Überfahrt dauert, dann gehts immer weiter Richtung Trat Flughafen zurück auf den guten alten Highway 3, besser bekannt als  Sukhumvit Highway, der von der kambodschanischen Grenze in Hat Lek über 400km direkt ins Herz von Bangkok führt. Aber wir wollen heute gar nicht so weit und biegen in Klaeng wieder gen Meer zu einem einen Strand namens Laem Mae Phim ab. Nie gehört? Wir vorher auch nicht, aber wenn man ganz nüchtern die Entfernung Koh Chang – BKK halbiert und die letztmöglichen Ecken am Meer sucht, landet man unweigerlich hier, und heute sogar noch mit dem letzten Tageslicht im Rücken.

Die Ecke scheint bei Thaitouristen (sicher aufgrund der relativen Nähe zu Bangkok) und Schweden (warum auch immer, die relative Nähe nach Stockholm ist sicher nicht ausschlaggebend) recht beliebt, geräumigen Unterschlupf finden wir heute in der Villa Bali. Eigentlich keine Villa, sondern eine Ansammlung von Bungalows, aber die Geschmacksrichtung balinesisch ist auf jeden Fall treffend umgesetzt, zudem stimmt das qm²/Preisverhältnis. Ganz und gar unbalinesisch ist hingegen die Ausrichtung des Restaurants, das aus einem Holzkohleofen riesige Pizzen fördert, wie sie schöner beim Klischeeitalinier um die Ecke nicht sein könnten. Vier Wochen hatten wir Pizza und generell Western Food gemieden, sonderlich vermisst haben wir sie zwar nicht, aber bei dem Anblick bekommen wir doch mächtig Appetit. Vorher gehts noch auf die Kneipenmeile parallel zum Strand, die heute am Montag recht verwaist ist, statt Weibweinschorle (siehe Bild) landet aber doch nur ein Chang auf dem Tisch. Ein fataler Fehler, nach unserer Rückkehr ist nämlich der Ofen aus – chronischer Teigmangel! Wir müssen auf eher durchschnittliches Thai Food ausweichen, die erste Pizza muss dann wohl doch warten, bis wir wieder auf europäischem Boden sind…

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Über Till@TiMaFe on Tour

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