Kabelfernsehen über Funchal

IMG_0438_MININach der etwas kurz geratenen Ankunftsnacht lassen wir es erstmal ruhig angehen und genießen vor allem ausgiebig die Aussicht vom Balkon. Eingerahmt von pinken Blüten mit dem tiefblauen Atlantik im Hintergrund sehen sogar die klotzigen Hochhäuser äußerst pittoresk aus!

Da wir außer einem halben Rosinenbrötchen und einer Pulle Bombay Sapphire aus dem Duty Free Shop kaum Lebensmittel übrig haben, fährt unsere nette Vermieterin Maria (ab hier Maria II genannt) Till erstmal zum Großeinkauf, so dass später dem ausgedehnten Balkon-Brunch nichts mehr im Wege steht, und der Monsterkühlschrank ordentlich zu tun bekommt. Nach Felix‘ Mittagsschlaf brechen wir zu Fuß auf in die Stadt. Ein netter Spaziergang bergab – aber in Anbetracht der Steigung merken wir uns für die Rückkehr lieber die Busliniennummern vor.

Funchal City ist ein Mix aus alt & neu sowie Touris & Locals. Nachdem der Buggy genug auf dem Kopfsteinpflaster durchgerüttelt wurde, machen wir erstmal einen Tee-Stop an der Praca de Colombo. Frisch gestärkt geht es dann zur Talstation der Seilbahn nach Monte und glücklicherweise ist hier trotz ankerndem Aida-Schiff kaum was los. So haben wir für 550 Höhenmeter unsere Privatgondel und Felix kann die Aussicht in die Ferne bestaunen.

Oben angekommen haben die bedrohlichen Wolken leider ernst gemacht und es nieselt sich ein. Daher verschieben wir auch erstmal die Anschlussfahrt mit der nächsten Bahn zum Botanischen Garten und sehen uns in Monte um. Neben blühenden Gärten gibt es hier vor allem eine Attraktion: die Korbschlittenfahrt auf der Straße – mit zwei „Chauffeuren“ hinten drauf geht es durchaus rasant 2 km die Straße runter. Wir beschränken uns aufs Zuschauen und werten die Gesichtsausdrücke der Fahrgäste aus. Da keine Wetterbesserung in Sicht ist und es auch genug Gratisnatur um uns herum gibt, legen wir den botanischen Garten endgültig ad acta und kehren auf einen Kaffee im Alto Monte ein, bevor der nächste Bus ins Tal fahren soll. Die undursichtigen Fahrpläne decken sich leider nicht mit den elektronischen Abfahrtstafeln, die wiederum offenbar nichts mit den tatsächlichen Abfahrtszeiten zu tun haben. So haben wir ausreichend Gelegenheit, die Mitwartenden kennenzulernen und noch einen kurzen Spaziergang um Monte dran zu hängen, bevor der gelbe Bus endlich hinter der Kehre auftaucht und uns zügig wieder ins Tal bringt. Wir finden sogar auf Anhieb den richtigen Anschlussbus um wieder in unser Vista Oceano zurückzukehren, und damit ist der erste Urlaubstag auch schon wieder vorbei. Abends gibt es noch Nudel-Ratatouille du Chef mit einem kräftigen Roten auf dem Balkon und anschließen haben wir alle dringend noch etwas Schlaf nachzuholen…
denn ab morgen sind wir mobil und nehmen uns den Rest der Insel vor!

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