Höchst spektakulär und up in the air

IMG_0395+raw_hoechpanoUm Punkt 11:23 setzt sich der TiMaFe Tross mit lediglich leichter Verspätung für die erste Tagesetappe Essen – Höchst in Bewegung. Die Kleinstadt bei Frankfurt zählt zwar sicher nicht zu den klassischen Zwischenstops im Hessenlande, doch heute läuten die Hochzeitsglocken für eine junge alte Freundin, und zur Trauung und anschließenden Fete dürfen wir natürlich nicht fehlen. Eingemietet haben wir uns auf dem Hotelschiff Schlott, dass nur wenige Gehminuten vom Ort des Geschehens vor Anker liegt. Die Kajüten sind zwar nicht gerade luxuriös, bieten aber dafür steuerbords besten unverbauten Mainblick. Auch über die Feier im stylischen Schlossgkellergewölbe gibts wahrhaft nix zu meckern, und so fällt das letzte Familienmitglied auch erst gegen 3 in die Koje (der Leser darf raten, und wen es sich handelt)

Der Felixwecker meldet sich morgens gegen 7, Zeit genug für ein ausgedehntes Bordfrühstück und ein Treffen mit der ansässigen Familie S., der Abflug nach Lissabon ist schließlich erst für nachmittags terminiert, und der Airport praktischerweise nur ein paar Startbahnlängen entfernt. Uns so sind wir ausnahmsweise mal überpünktlich eingecheckt, während unser Mobil von treuen Händen zurück in den Pott gesteuert wird. Und wenn alles so glatt läuft, findet dieser Zustand meist ein jähes Ende: Erst verpätet sich der Abflug um über eine Stunde, dann drückt man uns beim Einstieg eine Futtertüte mit dem Hinweis in die Hand, dass der Bordservice wegen Personalmangel leider ausfällt, der ebenfalls verpätete Anschlußflug nach Madeira fliegt natürlich kurz vor unserer Landung ab und wir werden auf die Spätmaschine umgebucht, die selbstredend ihrerseits wieder Verspätung hat. Wenigstens lassen die derart in Ungnade gefallenen TAP Portugal für 48,- EUR Verzehrvoucher springen, um sich die knapp sieben Stunden im Transitbereich zu versüßen, und weit nach Mitternacht trudeln wir dann schließlich in unserem Appartment in Funchal ein. Die Hütte hoch über dem Atlantik macht zumindest im Dunkeln einen schmucken Eindruck, Eigentümerin Maria scheint ebenfalls ein netter Mensch zu sein, und morgen ist schließlich auch wieder ein Tag. Aber erstmal gute Nacht!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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