Auf Südkurs – zu Lande, zu Wasser und mit Seeluft

IMG_1126_spiegel_mini_3_1_2Nach der Kennenlernfahrt sind wir unserem Möchtegern-SUV inzwischen wohlgesonnen und so steht der nächsten Etappe nichts mehr im Weg, sogar das Parkplatzglück ist uns hold und es findet sich ein Platz direkt am Hotel zum Beladen! Aber natürlich kehren wir erstmal in „unserer“ Pastelaria Nova auf ein Frühstück ein bevor es losgeht. Zum Auftakt das erste Erfolgserlebnis: unser gesamtes Gepäck passt ins Auto (nach dem ersten Eindruck war das nicht unbedingt selbstverständlich…)!

Dank Navi verlassen wir die Stadt ohne größere Umwege und sind bald schon auf der neulich noch von unten bestaunten großen Tejo-Brücke. Einige Mautstationen später erreichen wir den Hafen von Setúbal der sich als deutlich größer als erwartet erweist, aber wir finden glücklicherweise unsere Autofähre die auch kurz darauf ablegt um uns über die Bucht zur Halbinsel Tróia zu bringen. Natürlich gäbe es auch eine Autobahn, aber wir wollen ja schließlich auch was von der Landschaft sehen und nicht einfach durchbrausen. Auf der Fähre zeigt sich dann auch die Sonne, die sich den Morgen über eher bedeckt hielt. Drüben angekommen sieht man hauptsächlich Dünen, sumpfige Wiesen und später auch Reisfelder (!). Felix macht Mittagsschlaf, daher fällt eine Pause flach und wir beschwichtigen unsere Bäuche mit TUCs und so sind wir dann auch am frühen Nachmittag schon am Ziel: in Vila Nova de Milfontes.

Nie gehört? Kein Wunder, es handelt sich hier um ein eher verschlafenes Küstennest mit ein paar Stränden und immerhin mehr als 1 Supermarkt. Aber vielleicht ja auch das nächste große Ding? Immerhin wird es im Lonely Planet noch als Geheimtipp gehandelt, wie wir unterwegs erfahren haben… Das außerhalb gelegene Hotel ist mit „abgeschiedener Idylle“ halbwegs treffend beschrieben. Fast bereuen wir angesichts des riesigen Apartments mit Flussblick dass wir nur 1 Nacht hier bleiben. Umso mehr ein Grund das Beste draus zu machen und so füllen wir den Rest des Tages mit Poolbesuch, Fotospaziergang, Fischerhafen-Abstecher, Strandbar und Supermarkt-Einkauf (inkl. Knoblauch-Schmuggel) um dann den Abend bei griechischem Salat, Wein und Mondscheinaussicht ausklingen zu lassen. Das Frühstück für den nächsten Tag ist auch gebucht – was will man mehr!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Costa Vicentina, Portugal abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Auf Südkurs – zu Lande, zu Wasser und mit Seeluft

  1. peterpreus schreibt:

    Kein Südeuropäer macht im Oktober noch Strandurlaub. Es ist überall so leer. Wir sind gerade auf Sardinien. Touristen sind zu 90% Deutsche, zu 9% Schweizer. Vieles ist geschlossen, die Ruhe ist, wenn man es mag, herrlich. (In Vila Nova de Milfontes waren wir übrigens 1994 auch im Spätsommer/Herbst, da war auch nichts los.)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s