Regen, Regnitz und aweng Schweizer Bergwelt

IMG_1655_road_MIWo Rednitz un Pegnitz zur Regnitz werdenDas Wetter hat sich gestern offenbar zu sehr verausgabt, so dass wir den ordentlich verregeneten Sonntagmorgen zunächst mal mit Nichtstun in unserer gemütlichen Bude verbringen. Eigentlich ärgerlich, aber irgendwie auch ein bisschen willkommen, da der Tag gestern doch ziemlich prall gefüllt war. Am Nachmittag wagen wir uns doch alle noch einmal raus in die Fürther Felder, und passieren auf dem Weg in den Stadtpark unter anderem den Zusammenfluss aus Rednitz und Pegnitz zur Regnitz  (wem das zu profan ist: laut Wikipedia könnte sich der Name auch vom westslawischen Rekavica = Fluss herleiten). Ein ebenso schlichter wie faszinierender Ort, den ich folglich in der Dämmerung gleich noch einmal zum Ablichten aufsuchen musste. Abends kredenzt uns die „Chefin“ höchpersönlich eine vorzügliche Quiche, und gegen Mitternacht ist Zapfenstreich, da für die Hälfte der Anwesenden morgen leider die Arbeit wieder ruft!

Gut 2014-01-29 23_33_01-Altstadt nach Dortmund - Google Maps130 Schweizen existieren alleine in Deutschland (Quelle: www.schweizen-in-deutschland.de), die fränkische Ausgabe frohlockt dabei mit besonders eindrucksvollen Felsformationen sowie einer beträchtlichen Burgendichte, was Rechfertigung genug für einen Heimwegschlenker in den Nordwesten sein sollte. Die Landstaße nach Pottenstein bietet zunächst wenig Außergewöhnliches, aber nach der letzten Biegung ist man plötzlich mittendrin im Märchenland, und so mancher steile Fels weckt Erinnerungen an die Phang Nga oder Halong Bucht. Gen Westen gehts auf der B470 durch Bärenschluchten nach Tüchersfeld, wo das Fränkische Schweiz-Museum mit seiner exponierten Lage auch überzeugte Museumsmuffel zum Halt nötigt. Hier in Bayern wird TRADITION übrigens noch groß geschrieben, und so hat Montags so ziemlich alles geschlossen – zum Herumwandern spielt das zum Glück keine Rolle.

Leider ist auch die Märchenstraße irgendwann zu Ende, und um aufkommende Müdigkeit zu bekämpfen machen wir noch einen letzten Abstecher nach Bamberg, dessen UNESCO geadelte Altstadt von der Bamberger Homepage vollmundig als „tausendjähriges Gesamtkunstwerk“ angepriesen wird. Nun denn, es gibt hier wirklich viel zu sehen, der Touristenansturm hält sich an diesem Montagnachmittag im Rahmen, und die Brotzeit in bester Lage gleich hinter dem Alten Rathaus zum fairen Preis rundet Tag und Tour gebührend ab. Jetzt aber zurück in den Westen – wir kommen mal wieder, keine Frage!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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