Life’s a beach

IMG_3525_emptybeachVon Hadi nebst Fahrer hatten wir uns gestern verabschiedet, fortan werden wir wieder auf eigene Faust weiterreisen und beide erst wieder am Ende unserer Reise in Colombo für den finalen Trip zum Airport wiedertreffen. Insofern bleibt die einzige Pflicht für den heutigen Tag die Organisation der nächsten Etappe nach Unawatuna, ansonsten können wir mal tun und lassen was wir wollen. Und tun wollen wir vor allem eines: Ausgiebig frühstücken! Ein paar Tische gegenüber am Medaketiya Beach unter Palmen, das obligatorische Wellengrundrauschen und ein üppiges Sri Lankan Breakfast reichen völlig aus zum Glücklichsein.

Nach einer anschließenden Walking Tour zum Hafen und ins „Zentrum“ von Tangalle kehren wir im Schritttempo mit dem Tuk Tuk zu unserer Bleibe zurück, da sich gerade eine (Wahl?)-Demo in vollem Gange befindet und den Verkehr weitgehend lahmlegt. Felix beschließt entgegen unserer ursprünglichen Einschätzung, dass er doch keine Lust auf Mittagsschlaf hat, und so legt sich Maria an seiner Stelle in die Koje, während wir aufbrechen, um das Ende der endlosen Beachroad Richtung Osten zu erkunden. Vorbei an einer Lagune landen wir schließlich im Ibis, das aber mit der bekannten Hotelkette schlichtweg gar nichts gemeinsam hat, außer dass man hier ebenfalls nächtigen kann. Das idyllische Guesthouse liegt perfekt am scheinbar endlosen Strand von Marakolliya, von Andrang allerdings auch hier keine Spur! Auf dem Rückweg schläft Felix dann endlich doch (und zudem gründlich) ein, was mir einen relaxten Stop in der zu dieser Tageszeit noch relaxteren Zanzibar beschert.

IMG_3487_schirmNachmittags nehmen wir ein Tuk Tuk in die ca. 3km westlich gelegene Buch von Goyambokka, von der wir ebenfalls nur Gutes gelesen haben. Eigentlich haben wir ja wahrhaft genug Sand vor der Türe, aber die Vorstellung, dass es es eine Ecke weiter noch einen Tacken beeindruckender ist, lässt einen einfach nicht los – zudem kann Felix nicht genug vom Tuk Tuk fahren kriegen. Obwohl nicht gar so einsam und ausgedehnt wie Marakolliya, legt Goyambokka in Sachen Idylle durchaus noch mal eine Schippe drauf und erfüllt fast sämtliche Tropenstrand Klischees. Drei eher primitive „Restaurants“ haben sich direkt am Beach niedergelassen und vemieten leicht verwatzte Liegen auf Verhandlungsbasis, und wer wie so ziemlich alle hier nicht mehr fahren muss, sollte ruhig auch mal die Spezialität „Kokosnuss mit Rum aus Kokosnuss“ antesten. Noch weitaus einsamer ist die Nachbarbucht im Osten, hier wird allerdings im Hinterland offenbar gerade fleißig gebaut – Robinsons sollten sich also tunlichst beeilen!

Da das Babyfon auch bis über die Straße noch passablen Empfang bietet und das Frühstück Appetit auf mehr gemacht hat, lassen wir uns heute zum Abendmahl vor Ort nieder. Geschmacklich gibts rein gar nix auszusetzen, und an diesem Ort könnte man wahrscheinlich auch eine Tütensuppe noch in vollen Zügen genießen. Während die Mädels am Tisch nebenan noch fleißig mit der jüngeren Generation unserer Gastgeber picheln, gehts für uns heute mal etwas zeitiger in die Koje. Auch die einzige Pflicht dieses eher müßigen Tages ist schnell erledigt: Im Haus kennt jemand jemanden der uns morgen nachmittag zum fairen Preis und in einem annehmbaren Gefährt nach Unawatuna bringen will. Als Bonus gibt es noch das OK für den Late-Check-out am nächsten Mittag. Aber bis dahin wollen natürlich noch einige Meter Strand erkundet werden!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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3 Antworten zu Life’s a beach

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