Fryken-Hopping in den Norden

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IMG_5838_JUMPFür schwedische Verhältnisse steht als nächstes nur ein Katzenkindersprung an: es geht 25 km weiter nach Norden in das Dörfchen Lysvik, ebenfalls am langgezogenen Fryken-See gelegen noch unhektischer als das ohnehin schon relaxte Sunne. Wir lassen es daher auch ruhig angehen, genießen die Vormittagssonne bei unseren Gastgebern, hüpfen ein wenig durch die Gegend  und packen dann mal wieder den ganzen Hausstand ein um zunächst ein kleines Stückchen weiter nach Sunne (downtown) zu fahren.

Und was fehlt uns noch in unserem Schweden-Klassik-Mix nach Meer und Seen? Richtig – Wald! Also geht es auf zu einer Runde durch den schwedischen Dschungel im Naherholungsgebiet Sundsberget. Da auch hier einige Wochen zuvor ein ziemlicher Sturm gewütet hat, müssen wir inmitten der Sperrgebiete erst einmal einen zugelassenen Weg ausloten und spazieren dann die 5 km Runde entlang. Zu Felix großer Freude gibt es viele Bagger- und Treckerspuren zu bestaunen, allerdings scheinen sämtliche Baumfällarbeiten längst erledigt zu sein und so zeigen sich bald erste Langeweile-Erscheinungen seinerseits. Natur pur steht wohl nicht ganz oben auf der Wunsch-Erlebnisliste eines Zweijährigen.

Umso besser dass es da gleich weiter geht zu Tante Y. in Lysvik – ein neues großes Haus am See zu erkunden und dazu noch 2 Katzen! Auch heute bleibt es klar und so können wir zum Abschluss noch die spektakuläre Sonneuntergangsstimmung am See genießen. Da müssen wir dann auch einfach trotz 15° und Nebelschwaden vom See das leckere von Till auf expliziten Wunsch der Landlady präparierte Thaicurry draußen unter warmen Decken einnehmen, alles andere wäre kein adäquater Ausklang!

Am nächsten Tag liefert sich die gestern so pittoresk entschwundene Sonne zunächst einen Kampf mit der dicken Nebelsuppe überm See, den sie aber am späten Vormittag klar für sich entscheiden kann. Während der Rest der Truppe einen gemütlichen Spaziergang durch den Ort macht (und Felix die Zeit für ein Nickerchen im Buggy nutzt) zieht es Till mal wieder aufs Rad, hier kann er fast direkt an die vorherige Etappe anknüpfen. Allerdings muss erst ein fahrtüchtiges Velo beim Nachbarn aufgetrieben werden, aber das ist bei den freundlichen Schweden auch hier kein Problem! Über ruhige Landstraßen führt ihn die heutige Runde an den idyllischen See Stora Lisjön wo auch das obligatorische einsame Boot oder der ebenso verlassene Steg fotografiert werden wollen.

Abgerundet wird der Nachmittag durch eine kleine Shoppingrunde „in der Stadt“ so dass später alle genug Hunger mitgebracht haben um das letzte värmländische Dinner zu genießen – diesmal bleiben wir allerdings drin, wie im Übrigen auch die Spirituosen. Am nächsten Tag zieht der TiMaFe Tross nämlich weiter über die Grenze nach Norwegen!

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