Bangkachao – Welcome to the Jungle

IMG_7244_river_pano

Familie im Spiegel

Wer zum 1. Mal in Bangkok weilt und für einen Trip ans andere Ende der Stadt nur eine Stunde einplant, ist allenfalls naiv – wer wie wir eigentlich weiß wie es um hiesigen Verkehrsverhältnisse bestellt ist und dies quasi vorsätzlich tut ist doof. Und so würde die Anreise zum Treffpunkt unserer für heute geplanten Radtour nach einem ziemlich entspannten Frühstück auch gut als klassische Bond Verfolgungsjagd durchgehen: Zu Fuß gehts unter niedrigen Brücken von unserer netten Bleibe „Lamphu Treehouse“ am Hausklong entlang zum Anleger Phan Fa Lilat, von dort heizen wir mit einem voll besetzen Klong Boat nach Huah Chang, dann nach einem Zwischensprint in die Höhe mit dem Skytrain in die Tiefen Sukhumvits, und nach einem „Millionen Taxis aber wenn man eins braucht ist keins da“ Moment joggend zum Flow House, wo man normalerweise Wellenreiten (!) praktiziert.

Immer schön geradeaus

Die Lady von Spiceroads (spezialisiert auf Radeln in Südostasien) montiert noch entspannt die Räder, von denen eins tatsächlich mit einem Kindersitz bestückt ist, was hierzulande keineswegs Standard- Equipment ist. Von dort geht es bei glücklicherweise moderatem Verkehr ans Ufer des Chao Phraya, wo wir die Räder auf ein Longtailboot umladen und auf die andere Seite nach Bangkachao schippern. So kurz die Überfahrt ist, so gewaltig der Unterschied – tropisches Grün statt Großstadtdschungel, Warane & Schildkröten, Ruhe, Zweiräderdominanz. Wir schauen an einem leicht verfallenen Tempel vorbei (der Kenner erkennt gleich: Ayutthaya Periode), und halten bei einem floating market der zwar eigentlich gar nicht schwimmt, aber dafür sehr authentisch und unaufdringlich ist. Primär gehts einfach nur daraum, gemütlich durch die Gegend zu fahren und die Natur zu bestaunen. Absolut empfehleswert!

Wat Arun auf der Heimfahrt

Zur Dämmerung sind wir zurück am Flow House, wo Felix kaum von den Surfern wegzubekommen ist, während sich im Hintergrund die Sonne langsam hinter der gewaltigen Skyline verabschiedet. Die Heimfahrt verläuft deutlich relaxter als der Hinweg: Wir fahren mit dem Skytrain bis zum Saphan Taksim Pier im Süden und nehmen von dort die öffentliche Fähre bis Phra Arthit, wo wir noch einen Dinnerstop einlegen. Man glaubt kaum, aber von der Tour selbst abgesehen haben wir zusammen für die all verschiedenen Verkehrsträger kaum mehr als 3 Euro pro Nase ausgeben, da bleibt auch noch genug für eine Tuk-Tuk Fahrt mitten durch die belebte Khao San Road in heimische Gefilde. What a day!

Mehr aus der Rubrik „Radeln auf Reisen“rareis

Advertisements

Über Till@TiMaFe on Tour

https://timafe.wordpress.com/about/
Dieser Beitrag wurde unter Bangkok, Thailand abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Bangkachao – Welcome to the Jungle

  1. Pingback: The Road to Mandalay | TiMaFe on Tour

  2. Pingback: Welcome to Yangon – zwischen Pagoden, Staus und Seen | TiMaFe on Tour

  3. Pingback: Zeitreisen für Einsteiger – zwischen Dala und Shwedagon | TiMaFe on Tour

  4. Pingback: Myanmar Krabi R’n’R – Routenplaner und Résumé | TiMaFe on Tour

  5. Pingback: Am Zahn der Zeit – Stipp­vi­si­te in Havanna Downtown | TiMaFe on Tour

  6. Pingback: Phnom Penhs relaxte Seite – Inselhopping auf dem Mekong | TiMaFe on Tour

  7. Pingback: Siam Boran – eine Runde Bangkok auf Rädern | TiMaFe on Tour

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s