Welcome to Yangon – zwischen Pagoden, Staus und Seen

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IMG_8303_departure2_MININach vier Nächten in Bagan ist mal wieder Packen angesagt, denn heute geht die Reise weiter in die 600 km entfernte Ex-Haupstadt Yangon, vielen noch unter dem alten Namen Rangun bekannt. Da die 18+ stündige holprige Zugfahrt keinen allzu guten Ruf genießt (hier findet sich u. a. ein amüsanter Bericht dazu) und ich mir nicht sicher war, ob Felix schon fit für eine potenziell ebenfalls stressige birmanische Überland-Busfahrt ist, haben wir mal ganz dekadent einen Inlandsflug mit Air KBZ gebucht. Der Baganer Flughafen ist erwartungsgemäß sehr überschaubar, innen gibts außer überteuertem Kaffee und überteuerten Souvenirs (scheint ein ungeschriebenes Gesetzt für Airports zu ein) nicht viel zu erwerben, aber Kenner überbrücken die Wartezeit einfach draußen hinterm Zaun in der simplen Outdoor-Garküche, wo auch das Preisgefüge wieder stimmt (Tee: ~30 Cent). Außer der einstündigen Verspätung gabs auf dem Flug keine nennenswerten Vorkommnisse, und nach 90 Minuten stehen wir bereits auf dem Rollfeld von Yangon. Unser überaus empfehlenswertes Thanlwin Guesthouse befindet sich östlich des Inya Sees, eine Taxe ist schnell organisiert, und schon stehen wir im ersten Stau seit Bangkok – es soll nicht der letzte während unseres Aufenthalts sein! Überall wird fleißig und hoch gebaut, und die meisten Straßen sind völlig überlastet – das Mopedverbot auf Hauptverkehrswegen trägt wahrscheinlich auch nicht gerade zur Deeskalation bei.

Thanlwin Guesthouse GardenIm Vorgarten unseres Guesthouses merkt man davon zum Glück kaum etwas – es befindet sich in einer ruhigen Seitengasse, draußen gibts einen schönen überdachten „Begegnungsbereich“ (siehe links) mit einem stets gut gefüllten Kühlschrank und wir können uns nach der kleinen Reise erstmal etwas entspannen. Gegen Nachmittag brechen wir auf zum Kandawgyi-See, wo es tatsächlich gleich mehrere Spielplätze geben soll. Die Hinfahrt ist ein einziges Stop and Go, aber im Park selbst herrscht zum Glück Ruhe, obwohl er offenbar nicht mal für Autos gesperrt ist. Die Anlage bietet schon ein paar Schmankerl fürs Auge, z.b. den Karaweik Palast mit den 2 markanten Drachenbooten oder natürlich die allgegenwärtige Shwedagon Pagode, auf die man in der Ferne ebenfalls eine gute Sicht hat. Nur die Suche nach den Spielplätzen gestaltet sich schwieriger als erwartet, bis dann nach einer Stunde Marsch endlich die ersehnte Rutsche mit Schaukel am Horizont auftaucht und sich Felix endlich etwas austoben kann.

IMG_8325_yellowlake_MINIEigentlich wäre der Kandawgyi See bei Sonnenuntergang der optimale Ort, um sich an einem der Stände ein Bierchen zu holen und sich einfach etwas locker zu machen (auf neudeutsch „chillen“). Leider schließt der Park aber schon um 7 seine Pforten, und die umliegende Lokale scheinen eher auf wohlhabende Kundschaft aus zu sein. Mit einer Taxe schleichen wir daher ins Stadtzentrum und schlagen uns im Thai Kitchen den Bauch voll, dann gehts auch gleich ab nach Hause in unseren gemütlichen Vorgarten. Dieser Tag geht dann wohl mal als „entspannt“ auf der TiMaFe Skala durch – morgen wollen wir Yangon aber richtig unter die Lupe nehmen!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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