Vom Ruhepol ins Getümmel – Aufbruch nach Ao Nang

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IMG_8775_krabitrang_MININach drei erholsamen Tagen auf Ko Lanta verlassen wir die Insel wieder in Richtung Norden und steuern das vorletzte Etappenziel unserer Reise an: Ao Nang, einst ein kleines Fischerdorf zwischen Andamanensee und Kalksteinfelsen, später aufgestiegen zur Backpackerhochburg und jetzt offenbar auch zunehmend für Gäste mit Koffern interessant. Zur Mittagszeit erreichen wir die Autofähre aufs Festland, die in der Siesta-Hour nicht allzu stark frequentiert wird, so dass wir gleich mit der ersten Fuhre mitkommen.  Der Rest der Strecke ist uns noch von der 1000km südwärts Etappe in guter Erinnerung, hinter dem Flughafen Krabi verlassen wir schließlich den Highway 4 und erobern neue Gefilde. Die imposanten typischen Karstfelsen, die oft einfach senkrecht aus der dschungelartigen Landschaft ragen, nehmen deutlich zu und es ist bei diesen visuellen Leckerbissen nicht immer einfach, sich auf den Verkehr zu konzentrieren, der leider seit Ko Lanta auch deutlich zu genommen hat.

Heile Bergwelt

Das Green View Village Resort, in dem wir die nächsten 3 Nächte Quartier beziehen wollen, liegt zum Glück etwas außerhalb der Hauptstraße, und nachdem wir unsere kleine Hütte bezogen haben deutet eigentlich nichts mehr darauf hin, dass wir uns am Rande eines der meistbesuchten Orte der Provinz Krabi befinden (siehe Bild links). Zur Uferstraße sind es zwar noch ein paar Kilometer, aber jede Stunde pendelt ein hoteleigener Sammel Songthaew zum Ao Nang Beach rauf und runter. Wem der noch zu profan ist, der studiert die Longtailboat Taxi Preisliste (Stand: 03/2015) und lässt sich auf eine der umliegenden Trauminseln schippern, die auf beflügelnde Namen wie Bamboo-, Chicken- oder Hong Island hören. Wir begnügen uns erstmal mit dem Pool (der erste seit Bagan) und raffen uns erst abends zu einem Ausflug ins „Städtchen“ auf.

IMG_8797_longtailsunset_MINIDer Strand selbst ist jetzt gar nicht mal so beeindruckend, aber die zig Longtailboote die hier bei Einbruch der Dunkelheit geparkt werden geben natürlich zusammen mit dem Felsenpanorama eine Kulisse ab, aus der Thai Postkarten und Fernwehträume gemacht werden. Eher unexotisch gehts dafür auf der Uferstraße zu: Unzählige Restaurants buhlen um die Gunst von unzähligen Touristen, dazwischen verkaufen Souvernirshops den üblichen Mix aus Nippes und Kitsch. Uns ist das alles etwas zu trubelig, und so fahren wir weiter zum Nachbarstrand „Nopparat Thara“ (interner Codename: Noppenschorsch), wo es etwas entschleunigter zugehen soll. Unsere Suche endet schließlich im A-One Restaurant, sicher nicht die allerbilligste Adresse am Platze, aber dafür kommt das Essen optisch äußerst ansprechend daher, und schmecken tuts auch!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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3 Antworten zu Vom Ruhepol ins Getümmel – Aufbruch nach Ao Nang

  1. Theresa schreibt:

    Wie schön, ich kam damals auch von Koh Lanta nach AoNang und war erstmal leicht geplättet vom Trubel, der ja schon am Pier in Krabi beginnt. Als Ausgangspunkt für die umliegenden Inseln fand ich AoNang sehr angenehm.

    • Tilli schreibt:

      Ja, ging uns ähnlich, obwohl wir normalerweise eigentlich recht trubelresistent sind. Um die Gegend zu erkunden würde ich trotzdem jederzeit wieder in Ao Nang Station machen!

  2. Pingback: Myanmar Krabi R’n’R – Routenplaner und Résumé | TiMaFe on Tour

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