Von den Phang Nga Bergen kommen wir

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Noch ein Gruß vom BeckenrandNoch ein letzter Gruß vom Beckenrand, dann heißt es Abschied nehmen von Krabi und Aufbruch zur letzen und längsten Auto-Etappe auf dem Weg in den Westen Richtung Phuket Airport. Unser Weg führt uns zunächst über vierstellige Nebenstraßen auf den altbekannten Highway 4 zurück. Kurz vor Ao Luek zweigt die kleine Landstraße 1002 in die Distrikthauptstadt Phang Nga ab, in die wir nachmittags einrollen. Den Namen kennt wohl so ziemlich jeder, der schon einmal in an der Andamanensee Station gemacht hat, steht doch die gleichnamige Bucht für phänomenale Inseln und Felsformationen, allen voran natürlich der wohl prominenteste Vertreter Ko Tapu alias James Bond Felsen (hier eine Konserve aus 2007). Es mag daher etwas überraschen, dass Phang Nga selbst eigentlich eine stinknormale ruhige thailändische Kleinstadt ist, die aber immerhin zahlreiche Tempel im Umfeld bietet und in eine malerische Bergwelt eingebettet ist. Man kann sich gut die Immobilienanzeigen hier vorstellen: „50 m² App., unverbaute Sicht auf Karstfelsen, Wats fußläufig erreichbar“.

Kopf runter!

Unser erster Stop ist der weitläufige Phra Si Nakharin Park, der außer einem Spielplatz in praller Sonne aber nicht viel zu bieten hat. Weitaus eindrucksvoller ist da schon die Pung Chang Höhle am Stadtrand. Wer genug Zeit mitbringt kann sich eine Stirnlampe anlegen und sich mit einem mit Kajak bzw. auf Flössen ins Innere der Höhle schippern lassen und die Stalaktiten bewundern. Felix ist für derlei Abenteuer leider noch etwas zu jung, dafür erwerben wir ihm an Ort und Stelle sein erstes Paar Flip Flops, sicherlich auch ein Moment, den man stets in Erinnerung behalten sollte.

... Marsch

Zurück auf dem Highway 4 in Richtung Phuket etwas außerhalb der Stadt biegt rechts eine Straße zum Raman Waterfall Natural Park ab. Dieser  schlängelt sich über mehrere Ebenen verteilt durch den Dschungel ins Tal, der Pfad ist auch ohne Indiana Jones Qualitäten gut begehbar, und in den Naturpools ist Baden toleriert. Als wir ankommen ist es fast  menschenleer, dann fällt schlagartig eine große Reisegruppe ein, die aber auch relativ zügig wieder verschwunden sind. Geblieben sind die bedrohlichen Wolken, die sich kurz vorm Ziel schleusenartig öffnen und uns nach über 2 sonnigen Wochen daran erinnern, dass es in dieser Region auch zur Trockenzeit monsunartig regnen kann. Der Raman Waterfall dürfte sich zumindest gefreut haben!

Letzter Tempel des Tages

Letzter Stop ist der Wat Tham Suwan Kuha, der aufgrund seiner Lage am Rückweg vom Wasserfall quasi ein Muss ist. Draußen belagern Affen und Affenfutterverkäufer den Karstfels, im Inneren der Höhle findet man sich zunächst in einer riesigen Halle mit einem ebenso riesigen liegenden Buddha wieder. Eine Treppe führt dann entweder nach draußen auf ein Plateau oder weiter hoch in eine Art Tropfsteinhöhle. Hier gehts nur noch mit Kraxelei weiter, da die abgewetzten Treppenstufen eher der Orientierung als der Trittfestigkeit dienen. Anschließend nehmen wir Kurs auf Phuket, da es schon recht spät geworden ist. Wer mehr Zeit hat und einen Trip in die Region plant, kann sich hier noch mehr Inspirationen holen!

Je weiter wir uns Phuket nähern, desto belebter wir es auf dem Highway. Gegen Abend passieren wir die Sarasin Brücke, die Phuket mit dem Festland verbindet (Herr Thilo S. hat übrigens nichts mit dem Viadukt zu tun, auch wenn der sich natürlich gut als „Eselsbrücke“ eignet, wenn man sich den Namen partout nicht merken kann :-)). Eine knappe Stunde später kommen wir am Nai Yang Beach südlich des Airports an, wo wir die letzte Nacht dieser Reise verbringen wollen. In Phuket fing für uns 2007 das Abenteuer Südostasien an, inzwischen passt es eigentlich nicht mehr so recht ins Beuteschema, weil es touristisch doch sehr gut erschlossen ist, um es mal vorsichtig auszudrücken. Dafür passt es aber prima ins Routenschema, gibt es hier doch den einzigen internationalen Flughafen der Region, so dass wir direkt über Dubai ausfliegen können, und uns den zeitraubenden Umweg über Bangkok sparen. Auf diese Idee sind wir natürlich nicht als erste gekommen, es gibt daher auch zahlreichen Unterkünfte in Airport-Nähe (der übrigens in Sachen Lärm weitaus weniger nervt als befürchtet), wir haben uns für die Seapines Villa Liberg entschieden. Klingt etwas nach schickimicki, ist aber bezahlbar, nicht weit vom Strand entfernt, klein und einfach nett – optimal für die letzten 24h auf thailändischem Boden!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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2 Antworten zu Von den Phang Nga Bergen kommen wir

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