Finale unter Kasuarinen

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IMG_9107_schirm_MINIDiese Reise hatte zwar bereits viele kleine Enden, aber heute war es dann leider wirklich soweit: Der große Tag der Abreise ist gekommen! Da der Flieger nach Dubai aber erst um Mitternacht abhebt und wir uns ganz raffiniert in Airportnähe einquartiert haben, können wir zumindest diesen Tag quasi noch bis zur letzten Minute auskosten auskosten. Zudem hat us Mama Liberg netterweise zugesichert, dass wir nach dem Checkout unser Gepäck bunkern und auch abends noch Pool und Dusche nutzen können. So geht Service! Den Nissan müssen wir nachmittags am Flughafen zurückgeben, bleibt also noch Zeit für einen letzten Ausritt auf Phuket!

Surin Beach 2007

Surin Beach 2007

Mit schönen Urlaubserinnerungen ist das so eine Sache – oft verblassen mit der Zeit die negativen Anteile, und wenn es einen nach längerer Zeit mal wieder an den gleichen Ort verschlägt, ist man schnell enttäuscht. So geht es uns gerade mit Phuket: 2007 sind wir zu zweit auf dem Roller durch den Nordwesten gedüst, haben auch lange am Surin Beach Station gemacht (links ein Bild aus der Konserve), und behielten das ganze als Top Trip in Erinnerung. Gut 8 Jahre später quälen wir uns von Stau zu Stau, finden einen ziemlich überlaufenenen Strand in einer zumindest im Süden ziemlich zugebauten Bucht vor, und müssen aufpassen, dass wir nicht in „früher war alles besser“ Gemopper abdriften. Wars wahrscheinlich nicht, aber den Abstecher hätten wir uns trotzdem sparen können. Die Mietwagenrückgabe verläuft dann zumindest thaitypisch unkompliziert (Motor läuft noch -> alles gut!), dafür will uns das Airport Taxikartell für den Nai Yang Katzensprung freche 400 Bhat abknöpfen (dafür kann man fast mit dem Bus nach Bangkok fahren), bei den Meter Taxis am Terminal Ende gibts dann zumindest 25% Abschlag. Fazit: Trotz tropischer Temperaturen werden wir  mit Phuket irgendwie nicht mehr so richtig warm!

Nai Yang Beach Am Ende ist dann aber doch wieder Friede Freude Thai Curry: Wir lassen uns am Hausstrand nieder und stellen fest, das selbiger eigentlich schwer in Ordnung ist. Statt pittoresker Palmen muss man zwar leider mit schlichten Kasuarinen Vorlieb nehmen, aber auch die kann der Guide prima schönreden (mehr Schatten, weniger Gehirnerschütterungen durch fallende Kokosnüsse), und während am Nordende die abhebenden Flieger weitgehend lautlos (!) Kurs auf die Heimat nehmen, erfreuen wir uns am letzen Sonnenuntergang auf Thai Boden. Dinner gibts dann wie am Vorabend in Phen’s Restaurant am Strand, da lassen wir kurz vor Abflug nix mehr anbrennen.

Alle 3 mit allem dabeiDer Rückflug bietet dann eigentlich kaum genug Events, um damit einen eigenen Absatz zu füllen, um es also kurz zu machen: Warten in Phuket ist öde, frühmorgendlicher Transit in Dubai dank guter Spielplatzabdeckung halbwegs erträglich, über Emirates gibts nix zu meckern, und das Wetter im Ruhrpott kann sich auch Anfang März mal von seiner guten Seite präsentieren.

Das war sie dann also, unsere große Reise 2015 von Mandalay bis Ko Lanta Yai mit 8 Stationen und zig Stufen in 3 Wochen. Danke fürs Dranbleiben, mingalaba und la gòn kráb! Und einen hamwer noch: Route und Résumé gibts natürlich wie gewohnt in einem separaten Artikel 🙂

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Über Till@TiMaFe on Tour

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2 Antworten zu Finale unter Kasuarinen

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