Saigon Special

IMG_2856_biaDer etwas steife Emirates Mitarbeiter in Düsseldorf starrt entschieden zu lange auf Felix‘ Pass und wir stellen uns die Frage, die man sich beim Check-in wahrhaft nicht gerne stellt: „Stimmt irgendwas nicht?“ Offenbar ist ihm da zuwenig Platz, und zugegebenermaßen würde die Visa und Stempel Historie des Kinderausweises wahrscheinlich so manchen Frequent Traveller erblassen lassen. Aber nachdem wir versichern, dass wir zumindest nicht länger als 2 Wochen in Vietnam bleiben (der neuen Visapflicht Grenze) dürfen wir dann doch passieren. Der Rest ist eher Kategorie Routine: Zum Sonnenaufgang landen wir in Dubai, dösen mit einem Becher überteuertem Kaffee vor uns hin, während Felix im Spielpark herumflitzt (Botschaft an alle Stopover Flughäfen: Investiert weiter in Spielplätze statt Shopping Malls !!!), der Weiterflug scheint erst pünktlich und hebt dann doch mal wieder viel zu spät ab.

IMG_2853_sgntraiAls wir abends in Saigon landen ist die Sonne auch schon wieder weg, heute hat es sich erst mal ausgereist und wir
verbringen die erste Nacht auf asiatischem Boden im Saigon Hanoi Hotel. Die Stadt heißt zwar offiziell seit der Wiedervereinigung Ho Chi Minh City, aber der alte Name hält sich auch bei den Locals hartnäckig (das populäre Saigon Bier mag seinen Teil dazu beitragen), und hat allemal mehr Flair als die schreckliche Abkürzung HCMC, die sich inzwischen als Alternative unter Reisenden eingebürgert hat. Pulsierend, chaotisch, 24h wach – so wird die Ex-Hauptstadt im Süden gerne charakterisiert. Mag sein, dass die Einwohner wirklich nie schlafen, aber nach 22:00 etwas zu essen zu finden erweist sich heute für uns als echtes Problem. Als wir uns mental bereits auf ein Dinner mit Keksen und Flugzeug-Sandwiches einstellen, leuchtet uns das Dai Kim Son. Offenbar hat jemand vom Personal just heute Geburtstag, und wir bekommen noch Berge Nudeln mit Gemüse und Seafood. Geht doch!

IMG_2877_beachfrontAm Morgen danach haben wir noch ein halbes Stündchen Zeit für den Dachpool. Hier wird offenbar wie in der übrigen Nachbarschaft noch fleißig gebaut, aber wir mögen ja Improvisation, und als es zum Frühstück tatsächlich meine heiß und innig geliebte Phở bò gibt, ist die Welt endgültig im Lot. Pünktlich zur Mittagszeit ist dann auch die vorerst letzte Etappe im Sack: Wir landen auf der Insel Phú Quốc, und genießen hier erst einmal vier Tage den Frühling getarnt als vietnamesische Dry Season!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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5 Antworten zu Saigon Special

  1. dorie schreibt:

    Uh, wirklich gute Tipps! Wusste das mit dem neuen Visa gar nicht (unser Reiseführer ist wohl zu alt), und wir fahren diesen Sommer für 6 Wochen nach Laos und Vietnam. Gut zu wissen, danke!
    —————-
    http://www.doriegoesto.wordpress.com

    • Gute Kombi! Die 15 Tage visafrei Regel gilt auch erst seit Juli 2015 und ist laut auswärtigem Amt erstmal befristet bis Juni 2016. Aber wir waren vor 5 Jahren schon mal 3 Wochen im Lande und die waren auf jeden Fall die Kosten fürs Visum wert. Ansonsten hängt ihr einfach noch ein paar Tage Kambodscha hintendran, da wird es uns wohl auch hinziehen 🙂

  2. Pingback: Siam Boran – eine Runde Bangkok auf Rädern | TiMaFe on Tour

  3. Pingback: Kambodscha Vietnam R’n’R – Routenplaner und Résumé | TiMaFe on Tour

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