Bãi Sao – Sand in Sicht

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IMG_3126_pqthebeachWer auf local life, alte Gemäuer oder Transferabenteuer steht muss sich leider noch mindestens einen Artikel gedulden, heute geht die Reise nämlich nur schnurstracks geradeaus in den Süden an einen Strand, der sich rühmt der weißeste, tropischste und auch sonst irgendwie tollste Strand der an tollen Stränden nicht gerade armen Insel zu sein. Der Morgen beginnt zumindest für den Autor eher spät, gestern bin ich nämlich bei einem Nachtmarsch noch in einer Strandbar mit einer bulgarischen Dame aus London und ihrem gerade aus Afghanistan zurück gekehrten australischen Freund hängen geblieben. Der Abend endet erst, als uns der muskelbepackte vietnamesische Barkeeper (der 100% aussieht wie ein klassischer Südostasien-Kontaktmann für Agenten aus einem US-Movie) unsere Martinis gekonnt in Plastikbecher umkippt und uns in perfektem Englisch klarmacht, dass das Nachtleben auf Phu Quoc für heute endgültig ein Ende hat. Besser ist das! Wie gut dass die ganze Familie die innere Uhr noch halb auf Europa stehen hat, so können wir ausschlafen und dann den kurzen Weg zum Strand nehmen.

IMG_3148_pq_familydinnerAm Nachmittag organisieren wir uns dann einen Roller, die sind hier für eine handvoll Dollar an jeder Ecke zu haben. Die Nord-Süd Route nach An Thoi ist breit ausgebaut und somit bestens für kommende Massenanstürme vorbereitet, noch verkehren hier aber nur ein paar Scooter und hier und da ein LKW – beste Bedingungen für einen Famlienausflug. Den Bãi Sao erreicht man nach einer guten halben Stunde, die letzten 3 Kilomter sind zwar nicht asphaltiert aber zumindest in der Trockenzeit gut befahrbar. Da besagter Beach auch in zahlreichen Inselprospekten ziemlich gehyped wird hatten wir zunächst etwas Bammel, dass wir gleich die Flucht ergreifen müssen (Krabi lässt grüßen). Letztendlich verläuft sich die überschaubare Meute an Badegästen aber an dem weitläufigen Strand, der zugegebenermaßen wirklich wunderschön und tatsächlich weiß und tropisch ist.

IMG_3142_pq_betriebsausflugFür Erheiterung sorgen die Teilnehmer eines Betriebsausflugs, die sich im Selfie knipsen offenbar gegenseitig übertreffen wollen (es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, wie Gruppenfotos im Wasser eine derartige Faszination ausüben können), einziger Nervfaktor sind die Jetski Verleiher, die offenbar mangels Kundschaft gerne selbst im Wasser auf dicke Hose machen. Alles in allem ein lohnenswerter Ausflug, Dinner gibt es heute mal „daheim“ im Phuong Bin House, und Morgen verabschieden wir uns erst einmal vom Müßiggang und treten den langen Weg nach Kambodscha an. Bleibt dran!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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Eine Antwort zu Bãi Sao – Sand in Sicht

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