Kurs auf Kambodscha Episode 2: Chau Doc – Phnom Penh

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IMG_3269_ferryrideTrotz Frühaufsteherei wollen wir nicht mit leerem Magen los und Murrays Frühstück ist eine durchaus schmackhafte Basis für den bevorstehenden Trip in das Land der Khmer! Der Hausherr (Kategorie: weit gereister englischer Gentleman) beschreibt uns noch im Detail die heutige Route und hat auch gleich noch zwei Cyclos organisiert, die uns mitsamt den Gepäckbergergen ohne Murren zum Anleger strampeln. Hier mag man entgegen unserer Infos dann doch nur Cash entgegen nehmen. Da wir unsere letzten Dongs gestern noch verbraten haben muss dann ein spontanes Mopedtaxi Richtung ATM einspringen, aber dann heißt es auch endlich Schiff ahoi!

IMG_3286_borderZum Aussicht genießen bleibt zunächst nicht viel Zeit, denn es sind pro Person 2 Formulare auszufüllen fürs Visum. Die sammelt dann der „Schaffner“ samt Passfoto ein und schwupps sind wir auch schon an der vietnamesischen Ausreise: alle aussteigen und in einem spartanischen aber liebevoll gestalteten Café abwarten bis alle Pässe gestempelt sind. Das war der einfache Teil der Prozedur. Alle wieder an Bord und ein paar hundert Meter nochmal das selbe bei der kambodschanischen Einreise bei Kaam Samnor. Alles sehr beschaulich hier, Garten, schlafende Hunde und Zöllner im luftigen Pavillion. Auch hier warten wir geduldig auf das OK vom Guide und dürfen dann immerhin selbst noch zum Stempel-Häuschen laufen. Puh, das wäre geschafft! Jetzt noch 2-3 Stündchen den breiten Mekong hochgeschippert und schon tauchen in der Ferne die (noch) sporadischen Hochhäuser von Phnom Penh am Horizont auf!

IMG_3315_loeweIn Phnom Penh finden wir schnell ein Tuk-Tuk, das uns zum Artist Guesthouse in der Nähe des Königspalastes kutschiert, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen wollen. Entgegen üblichem Reiseführerlatein ist der Verkehr von Phnom Penh weitaus weniger chaotisch als befürchtet und erinnert uns eher an die relaxte laotische Hauptstadt Vientiane, aber wenn man gerade von einer relativ einsamen Insel wie Phu Quoc kommt muss man sich natürlich erst einmal eingewöhnen. Verlaufen werden wir uns aber vermutlich kaum, alles schön übersichtlich quadratisch und durchnummeriert!

IMG_3346_ppbynightNach einem lockeren Einstiegsprogramm – Flanieren auf der Flusspromenade und Besuch eines überraschend gut bestückten Spielplatzes – finden wir in der Nähe des altehrwürdigen FCC (Foreign Correspondents‘ Club) ein gemütliches und überaus preiswertes Restaurant mit Khmer Leckereien und billigem Bier vom Fass. Und natürlich gönnen wir uns anschließend auch einen Absacker auf der FCC Terasse, die eine wirklich grandiose Aussicht auf den Tonle Sap bietet (und nicht etwa den Mekong wie mich mein Tischnachbar belehren musste), dann ist aber nach einem kilometerreichen Tagauch für heute definitiv Feierabend!

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2 Antworten zu Kurs auf Kambodscha Episode 2: Chau Doc – Phnom Penh

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