Welcome to Paradise – auf nach Koh Rong

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IMG_4127_advertiseFür die Überfahrt nach Koh Rong haben wir die Langschläferfähre um 11:00 gebucht, und so startet der Tag auf dem Weg ins Paradies schon mal nicht mit unnötiger Hektik. Der müde Gecko macht seinem Namen ebenfalls alle Ehre (der Besitzer ist offenbar auf Reisen), und so begeben wir uns lieber rüber in Mick & Craig’s Guesthouse, wo man nicht nur wohnen sondern auch lecker frühstücken kann. Noch wissen wir nicht so recht was uns ab heute „drüben“ erwartet: Strom scheint im Hauptort Koh Tui tagsüber vorhanden zu sein, ATMs gibts zwar keine aber unsere Bargeldvorräte haben wir aufgestockt, und für den absoluten Notfall landen noch Kekse, Tonic Water und eine Pulle Gin im Handgepäck!

IMG_4134_backpackerferryfuernfuenferWie es das Ticket befiehlt finden wir uns eine halbe Stunde vor der geplanten Abfahrt am Pier ein, und natürlich hat die „KRDC Speed Ferry“ Verspätung. Alles andere hätte mich auch schwer enttäuscht, wo kämen wir denn da hin wenn eine kambodschanische Inselfähre jetzt plötzlich pünklich wäre, wenn sogar die ICEs in der Heimat ständig zu spät kommen! Eine freundliche Dame am Pier lotst uns zum Parken des Gepäcks in die Beachpinte nebenan. Am Anfang des Urlaubs hätten wir hier noch Nepp gewittert, aber nachdem wir bisher weder in Vietnam noch in Kambodscha ernsthaft übers Ohr gehauen wurden, nehmen wir nach einer Fotosession am Beach einfach dort Platz. Aus den Boxen dudelt Manu Chao und Reggae, es gibt günstiges Fassbier, saubere Klos, und der Gepäckplatz füllt sich nach und nach, wobei 90% der Gepäckstücke Backpacks sind – noch scheint der Pauschaltourismus einen Bogen um Koh Rong zu machen. Man kann es schwer beschreiben, aber in diesem Moment habe ich irgendwie genau die richtige Balance zwischen An- und Entspannung und denke einfach nur: „Geil – mit niemandem auf der Welt will ich jetzt tauschen!“

IMG_4165_boatAls die Fähre schließlich anlegt geht alles relativ schnell und routiniert vonstatten. An Bord gibt es sogar ein Security Briefing und für jeden eine Rettungsweste, und da man mit einem ordentlichen Zahn durch den Golf brettert, dauert es auch nicht lange, bis die ersten ihre Platzwahl direkt an der Reling bereuen – immerhin hatten sie eine Gratisdusche. Dafür dauert die Überfahrt gerade mal 45 Minuten, und schon beim Anblick der Bucht von Koh Tui aus der Ferne wird mir klar, dass uns die Insel gewiss nicht enttäuschen wird. Der Farbmix aus Himmel, Dschungel, Strand und Wasser ist natürlich der Hammer, aber auch der Ort wirkt mangels Infrastruktur und Edelressorts einfach nur knuffig. Überraschenderweise läd der Ferrymaster vom Dienst sogar noch zum verbindlichen Inselbriefing ein, und so wissen wir jetzt auch wie man auf Koh Rong legal ohne Geld an Geld kommt, was die fiesen Sandfliegen nicht mögen oder wie es um die medizinische Versorgung bestellt ist. Hut ab!

IMG_4167_mitchUnsere Paradise Bungalows befinden sich am Ostende des „Ortes“ und erfordern etwas Schlepperei am Strand, da es keine Straße gibt und hoffentlich auch so bald nicht geben wird. Dafür hat unser Landsmann Rudi Schmittlein hier wirklich ein kleines Paradies geschaffen (mehr dazu in einem interessanten Interview in der Phnom Penh Post). Lecker essen kann man angeblich auch, in diesem Sinne verabschieden wir uns einfach mal bis Morgen wenn es wieder heißt „Reif für die Insel!“

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2 Antworten zu Welcome to Paradise – auf nach Koh Rong

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