Tagesmenu à la Kampot – Riesendurians, Betonkrabben, Elefantenhöhlen und ordentlich Pfeffer drauf

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IMG_4342_volltankenbitteEinmal volltanken bitte und ab geht die Reise! Die Rikitikitavi Lady vom Dienst hat uns einen flotten Roller organisiert, und nach alter Väter Sitte wandert der Sprit hier noch aus der Pulle mittels Trichter direkt in den Tank. An Kartenmaterial mangelt es ebenfalls nicht, mit die knuffigsten Examplare der Umgebungen findet man übrigens als PDF direkt auf der Homepage unserer Bleibe. Ursprünglich wollten wir eigentlich gen Westen ins Landesinnere starten, verpassen allerdings den Abzweig am offensichtlich gut getarnten „Nashornmonument“, und kaum eine halbe Stunde später befinden wir uns auch schon auf der Road 33a vor den Toren von Kep.

IMG_4362_welcome2kepIn Kep ist man vor allem mächtig stolz auf seine Krabbengastronomie und hat dem Tierchen sogar ein Denkmal ins Meer gesetzt, das dieses Mal wirklich nicht zu übersehen ist. Wenn man gerade ein paar heiße Tage oder Wochen im Inland hinter sich gebracht hat, ist sicherlich auch der hiesige Strand nicht zu verachten, da wir aber quasi direkt aus dem Inselparadies Koh Rong kommen brausen nach einen kurzem Stop ganz arrogant weiter. Die Straße schlängelt sich westlich um die Berge des Kep Nationalparks herum, um dann beim „White Horse Monument“ (die Bewohner der Region Kampot scheinen eine gewisse Affinität für Tierkreisverkehre zu haben) wieder auf die Road 33a zu treffen. Der erste interessante Stop abseits der Haupstraße ist Phnom Sorsia, ein Komplex mit einem bunten Tempel und mehreren Karsthöhlen, von denen wir nur die Höhle des weißen Elephanten besucht haben (kein Eintritt, aber eine Buddha Spende sowie ein Mindestlohn für den „Guide“ sind Pflicht).

IMG_4396_ladywithdrinkNur wenig später auf der Straße zurück nach Kampot zweigt ein relativ leicht zu übersehender unbefestigter Weg ins Landesinnere ab, der für uns eines der Highlights der heutigen Tour war. Und das obwohl es keine wirklich herausragenden Attraktionen auf dem Weg gibt.  Nachdem man den Bahnübergang passiert hat knattert man einfach in einer herrlichen Landschaft wirklich mitten durch die kambodschanische Provinz vorbei an kleinen Farmen, allerlei Getier und einem Tempel, bis man an einer T-Kreuzung rechts abbiegt und dann wenig später auf den „Secret Lake“ trifft.

IMG_4415_dinner4threeSo richtig „secret“ ist der See natürlich alleine schon aufgrund seiner Größe nicht, und seine Entstehung die viele Opfer gefordert hat ist leider auch ein unrühmliches Kapitel aus der Ära der roten Khmer. Heute ist es hingegen ein überaus friedlicher und ruhiger Ort, zumal es hier auch keine wirkliche Durchgangsstraße gibt. Die Piste im Süden führt dann auch geradewegs zur La Plantation, einer der Pfefferfarmen, für die Gegend um Kampot so berühmt ist wie Kep für seine Krabben. Wir kommen gerade noch rechtzeitig vor Toresschluss an und bekommen noch eine Gratisführung durch die Plantage. Auf der hauseigenen Sunset Terasse mit unverbautem Seeblick kann man die Produkte natürlich auch käuflich erwerben, man ist dabei aber erfreulich unaufdringlich. Da unser heimischer Pfefferkornkonsum in den letzten Jahren ohnehin massiv gestiegen ist nehmen wir gleich ein Kilo mit (nicht billig, aber hierzulande utopisch teuer).

IMG_4435_pepperMit der Sonne machen auch wir uns buchstäblich aus dem Staub und finden dieses Mal zumindest die direkte Route zurück nach Kampot, wenngleich wir zu Felix‘ Missfallen abermals das steinerne Nashorn verpassen. Das Rikitikitavi Restaurant erfreut sich offensichtlich auch bei Nichtgästen großer Beliebheit, wahrscheinlich weil es hier auch wirklich gut schmeckt, und unseren verdienten Roller behalten wir mal gleich bis zum nächsten Tag wenn es heißt „Kurs auf Bokor Hill“!

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2 Antworten zu Tagesmenu à la Kampot – Riesendurians, Betonkrabben, Elefantenhöhlen und ordentlich Pfeffer drauf

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