Goodbye Gomera

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2017-01-02-22_20_25-valle-gran-rey-nach-puerto-de-santiago-google-mapsZählt es eigentlich bereits als Inselhüpfen, wenn man von einer Insel (Teneriffa) zur anderen (La Gomera) und dann wieder zurück hüpft, oder gehören da schon mindestens drei dazu? Mit derlei Fragen lenke ich mich beim letzen Frühstück auf Marias Terrasse in Vueltas ab, während ich die Familien-Sandwiches für die Fährüberfahrt zurück nach Los Christianos schmiere. Es ist ja auch nicht so, dass uns sofort der Durchmarsch ins Ruhrgebiet bevorsteht, vielmehr haben wir noch fünf Tage auf der großen Schwesterinsel geplant. Aber das Valle sehen wir in diesem Jahr sicherlich nicht mehr wieder, und da darf man schon mal etwas melancholisch werden.

img_6323_roadFür den Eimer waren natürlich auch sämtliche Überlegungen, welche Abstecher denn vielleicht noch auf dem Rückweg über den Inselrücken nach San Sebastián in Frage kämen: Als wir schließlich im Hafen eintrudeln und unseren gut eingefahrenen  Kubo in die Hände von Europcar zurück geben, lässt die Fähre bereits die Motoren an. Wie bei der Ankunft vor 5 Tagen vergeht die Überfahrt wie im Flug und nach ca. einer Stunde haben wir in Los Christianos schon wieder festen Boden unter den Füßen. Von der Mietwagenfirma CICAR hatte ich bisher zwar noch nichts gehört, aber nach etwas Sucherei finden wir auch das mit einem netten Menschen besetzte Büro im Hafengebäude, und können prompt einen Seat Ibiza in Empfang nehmen. Der hat zwar beim Duell in engen Gassen offenbar schon des Öfteren den Kürzeren gezogen, wird aber dafür mit einer gratis Teneriffa Audioguide CD ausgeliefert!

img_6901_housebeach_miniAls Domizil für die nächsten Nächte haben wir uns über Tripadvisor die Ferienwohnung der englischen Penny in einem Wohnkomplex bei Puerto de Santiago am nördlichen Ende der Westküste ausgesucht. Falls das „Ex-Fischerdorf“ (O-Ton Internet) wirklich mal ein Fischerdorf war, ist davon nicht mehr viel übrig. Längst geht der Ort nahtlos in die Nachbarstadt Los Gigantes über, und irgendwie kann man schon froh sein, dass dort die wuchtige Steilküste den Stränden des Westens und somit auch weiteren überambitionierten Bauvorhaben ein natürliches Ende gesetzt hat. Aber wir wollen nicht jammern, denn all das haben wir im Vorfeld gewusst, und trotzdem hat die Ecke einige nicht zu verachtenden Vorteile: Sonne und Meer gibts vor der Haustür, die Westzufahrt zum Teide Nationalpark ist nicht weit, und auch die landschaftlich vielversprechende Nordküste Teneriffas ist nur einen Pass entfernt. Morgens gehts daher auch gleich auf die Piste, heute Abend trauern wir halt Vueltas noch ein wenig hinterher!

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Über Till@TiMaFe on Tour

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2 Antworten zu Goodbye Gomera

  1. dorie schreibt:

    Oh, wie schön und vor allem warm es da aussieht 🙂 Macht Lust auf Reisen!
    viel Spaß weiterhin!
    Liebe Grüße, Dorie
    http://www.thedorie.com

  2. Pingback: La Gomera & Teneriffa Routenplaner und Ré­su­mé | TiMaFe on Tour

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