Südlaos / Ko Samet – Routenplaner & Ré­su­mé

In der Mitte des rasend schnell vergangenen Jahres 2017 hat uns dann doch viel zu schnell wieder das Fernweh gepackt, und so haben wir die allerletzten Urlaubstage und Feiertage zusammen gekratzt, bei den aufstrebenden Finnairs einen halbwegs bezahlbaren Flug über Helsinki (!) nach Bangkok ergattert, und sind dann schließlich im Spätherbst für zwei Wochen gen Osten getrudelt. Seit wir auf unserer ersten Familienfernreise 2013 ein paar Tage im laotischen  Luang Prabang verbracht haben,  landete der Süden des Landes rasch auf der heimlichen Wunschliste, lag aber leider bisher  immer etwas abseits unserer Routen. Dieses Jahr war es nun endlich soweit!

Allerdings gibt es da noch einen Haken: Laos hat als einziges Land Südostasiens keinen Zugang zum Meer. Für die Erwachsenen verschmerzbar, aber mit Kind an Bord müssen schon ein paar Strandtage drin sein. Praktischerweise liegt die hübsche Insel Ko Samet keine 3 Stunden Autofahrt vom Flughafen Suvarnabhumi entfernt,  zuzüglich Fährfahrt und lokalem Transfer kann man also je nach Ankunftszeit noch am gleichen Tag im Sand liegen. Nach ein paar Tagen Inselleben ging es mit Air Asia vom ehemaligen Militärflughafen U-Tapao  in die sympathische Stadt Ubon Ratchathani im tiefen Osten Thailands, von wo aus wir am nächsten Morgen über die (relativ grüne) Grenze bei Chong Mek nach Laos einreisten (Visa on Arrival für 30$).

Drei Tage verbrachten wir rund um das Bolaven Plateau, unter anderem im knuffigen Tad Lo, besuchten viele Wasserfälle, die nach dem Ende der Regenzeit  natürlich besonders imposant ins Tal plätscherten, kehrten schließlich für eine Nacht nach Pakse zurück, um dann die legendären 4000 Inseln des Mekong ganz im Süden in der Nähe der kambodschanischen Grenze anzusteuern. Hier wohnten und relaxten wir im südlichsten Zipfel von Don Khon im Pomelo Guesthouse, bevor wir noch einen 2 tägigen Stop in Champassak auf der anderen Seite des Mekong einlegten und unter anderem den Tempel Vat Phou bestaunten, der mehr Jahre als Angkor Wat auf dem Buckel hat!

Zurück nach Bangkok ging es mit dem topmodernen (aber nach wie vor recht langsamen) Nachtzug von Ubon Ratchatani, so dass wir am frühen Morgen des letzten Tages im altehrwürdigen Bahnhof Hua Lampong einfuhren. Den Tag verbrachten wir radelnd in Bang Kachao auf der anderen Seite des Chao Phraya (hier haben wir auch schon 2015 eine nette Tour unternommen), bevor es dann gegen Mitternacht wieder zurück nach Deutschland ging.

Kurzes Fazit:  Südlaos hat uns ewartungsgemäß nicht enttäuscht. Der Massentourismus ist hier zum Glück noch nicht angekommen, Kost und Logie sind überwiegend preiswert, und die Uhren scheinen hier noch ein wenig langsamer zu ticken als im ohnehin bereits sehr relaxten Rest des Landes. Wer ohne Strand nicht kann bzw. ein Bad im Mekong scheut, kann den Trip mit einen Abstecher auf die Inseln im Golf von Thailand verbinden. Zu guter Letzt:  Auf detaillierte Blogartikel zu den interessanten Stationen werdet ihr wohl leider noch etwas warten müssen, aber wir haben auf jeden Fall wieder zig Geschichten auf Lager sowie Bilder im Kasten …

Visueller Vorgeschmack – Episode 1 (Thailand)

Visueller Vorgeschmack – Episode 2 (Laos)

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