Eine Runde Haseninsel

Heute im Beach-Schnellcheck in der Kategorie „Inseln mit Tiernamen“:  Ko Tonsay aka Haseninsel, Kambodscha

Anreise: Mit dem Boot entweder direkt vom Haseninselpier am Südzipfel von Kep, oder mit Pickup übers Guesthouse organsieren. Wir haben für die zweite Option 8$ pro Hase bezahlt inkl. retour, da kann man nicht meckern (auch wenn der Captain während der halbstündigen Überfahrt konstant muffig dreinschaut).

Main Beach: Hier legen die Boote an, der einzige Strand mit sowas wie Infrastruktur, inlusive Strandkneipen, Unterkünften, Schwimmreifen und Karaoke. Nett am Anfang oder am Ende des Trips, aber etwas schmal und zumindest am heutigen Sonntag auch recht voll.

Secret“ Beach: Gegen den Uhrzeigersinn gehts weiter. Die Lichtung mit den Palmensilhouetten sieht man schon von weitem vom Boot aus und man denkt sofort an einen einsamen Paradiesstrand. Aus der Nähe betrachtet trübt dann doch ein Haufen angeschwemmter Müll den ersten Eindruck, aber für einen Zwischenstop ist es OK, auch gut für Kinder geeignet weil man weit rauslaufen kann (aber überall Vorsicht vor Scherben, wir haben einige rausgefischt)! Besonderes Highlight heute: zwei bunte Seesterne („Chocolate Chip Starfish“ wie wir später herausfinden).

Long Beach: An der Rückseite gelegen und unser Favorit. An einem Ende des Strandes liegt ein bewohntes (!) rostiges Fährschiff. Auch hier liegt hier und da Müll herum, leider ein generelles Problem wenn keiner aufräumt und ein weiterer Anstoß wo immer es geht auf Plastik zu verzichten. Aber die lange  geschwungene Form und die aus dem Dschungel ragenden Palmen erreichen trotzdem Postkartenqualität!

„Boring“ Beach: Der am weitesten entfernte Strand ist zwar ewig lang und hätte auch durchaus Potential (zum Beispiel ergänzt mit einiger urigen Strandbar), aber hier fehlt einfach das gewisse Etwas. Momentan ist hier offenbar eher die Basis für die Fischer. Wer die Insel allerdings komplett per pedes umrunden will, kommt hier ohnehin vorbei. Ab dann wird der Pfad durch Mangrovengebiet allerdings mitunter schwierig zu erkennen und kann auch sehr „kratzbürstig“ werden – nicht verzagen, irgendwie kommt man auf jeden Fall rum und hat sich am Main Beach ein kühles Angkor verdient! Gutes Schuhwerk jenseits von Flip Flops ist auf jeden Fall hilfreich.

Fazit: 3,5 von 5 Seesternen für Ko Tonsay. Es gibt genug Auslauf für einen Tagestrip, die Strände sind OK und wahrscheinlich die besten in der Gegend rund um Kep (sieht man mal von Phu Quoc ab aber das gehört ja zu Vietnam). Leider gibt es auch reichlich viel Müll und im direkten Vergleich mit der Konkurrenz weiter westlich wie zum Bsp. Ko Rong fehlt dann doch der große Wow Effekt! Wie die Insel zu ihrem Namen kam konnten wir übrigens nicht vollständig klären, da die Form weder von oben noch im Profil auch nur im entferntesten an einen Hasen erinnert 🙂

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