Grenzerfahrungen #5 – von Tatai nach Thailand

Die meisten Reisenden, die von Kambodscha nach Thailand hüpfen wollen, fliegen entweder von Hauptstadt zu Hauptstadt, oder nutzen den berühmt berüchtigten Grenzübergang Poipet / Aranyaprathet. Tief im Süden in der Provinz Ko Kong bietet sich über Land eine durchhaus interessante Alternative an: Die Grenze bei Cham Yeam / Hat Lek ist nur eine gute Minivan-Stunde von Trat entfernt, dem Sprungbrett zu den Inseln des Ko Chang Archipels!

Nachdem uns der alte Bootsmann an der Tatai Brücke abgesetzt hat (zum Bericht), wartet bereits ein Tuk Tuk aus Ko Kong City auf uns, das frische Gäste und Angkor Bier für „Neptun-Thomas“ liefert, und uns dafür an Bord nimmt. Für die Fahrt bis Ko Kong und weiter über eine Brücke bis zum Grenzkaff Cham Yeam muss man schon eine gute Stunde einkalkulieren, zumal das Tuk Tuk in den Bergen ganz schön mit uns und unserem Gepäck zu kämpfen hat. Unterwegs lässt der Fahrer mal eben pragmatisch das heiße Kühlwasser ab und füllt es mit potentiell kühlerem Nass aus einem Tümpel nach – er wird schon wissen was er tut. 15$ kostet der Trip, da kann man nicht meckern!

Die Grenze selbst ist recht überschaubar, man muss wie üblich zig Sachen ausfüllen, läuft dann zu einem separaten Grenzposten, ein paar Meter weiter durchs Niemandsland, und schon ist man in Thailand, wo die Ausfüllerei natürlich wieder von vorn losgeht. Tipp von Thomas: Vormittags aufschlagen, weil gegen eins die Backpackerbusse aus Sihanoukville ankommen und es zu entsprechend längeren Wartezeiten kommen kann. Noch ein Tipp von uns: Seit einiger Zeit darf man nur noch zweimal pro (gregorianischem) Kalenderjahr über Land visumfrei nach Thailand einreisen, sonst braucht man ein echtes Visum oder muss fliegen!

Auf der Thaiseite bleibt der gefürchtete Ansturm an Schleppern und Taxifahrern aus. Alle 45 Minuten fährt ein Minivan bis zum Trat Busterminal (ggf. auch früher wenn er voll ist), 120 Baht (~3€) kostet der Spaß pro Person. Trat hat am Flussufer ein paar nette Ecken und sehr preiswerte Unterkünfte, hier kann man also ruhig eine Nacht verbringen und dabei in aller Ruhe beim Inselroulette entscheiden, wohin es denn am nächsten Morgen gehen soll. Wir gönnen uns diesmal sogar vergleichsweisen „Luxus“ mit Pool und schickem Zimmer in der Toscana von Trat. Nachdem wir 2013 schon eine Woche auf Ko Chang verbracht haben,  fällt unsere Wahl dieses Mal auf Ko Kood – aber dazu später mehr!

Außerdem in  Rubrik Grenzerfahrungen veröffentlicht:

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2 Kommentare zu „Grenzerfahrungen #5 – von Tatai nach Thailand“

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