Ende gut, alles Kood

Ko Wo?
Tief im Osten Thailands, fernab des Trubels von Ko Chang und schon fast auf Augenhöhe mit Kambodscha liegt das entspannte Inselchen Ko Kood (Schreibweisen können wie immer variieren), das wir heute mal etwas näher unter die Lupe nehmen. Wer von der Grenze bei Hat Lek aus Kambodscha kommt (wir berichteten) kann quasi schon rüber winken, ein Besuch hat sich für uns somit förmlich aufgedrängt, um vor der potentiell stressigen Etappe bis durch nach Bangkok noch ein paar Tage Inselleben einzuschieben.

Hin und weg
Die normalen Fähren legen am Laem Sok Pier südlich von Trat ab. Sollte man nicht mit Laem Ngop verwechseln, von dort geht es nach Ko Chang, und den Unterschied wird man spätestens dann merken, wenn man dessen dicht bebaute Westküste erblickt. Hier gibt es eine gute Übersicht der Betreiber und ihrere Preise (die Prinzessin am Mittag ist am günstigsten). Vorab reservieren kann übrigens nichts schaden – wir sind spontan aufgeschlagen und gleich mal bei 2 von 3 Companies abgeblitzt. Offenbar war auch irgendein „Brückentag“ in Thailand der für zusätzlichen Anreisetrubel sorgte.

 Und wie wohnt es sich so?
Bei der Recherche nicht gleich erschrecken – auf Ko Kood gibt es sehr viele sehr teure Unterkünfte (für ein paar Nächte im Soneva Kiri im Norden geht schon mal ein Jahreseinkommen drauf), aber man kann auch für schmaleres Geld gut und vor allem zentraler residieren. Wenn es nicht unbedingt direkt am Strand sein  muss, gestaltet sich die Suche auch deutlich einfacher (und preiswerter). Wir waren mit unserer Hütte im Suan Maprao („Kokosnussgarten“) sehr zufrieden. Beim Strand-Hopping haben wir auch ein paar nette und eher bodenständige Domizile entdeckt. Zumeist ein wenig isoliert, aber für Sonnenanbeter sicher ideal.

Herumkommen
Die Insel ist 25km lang. hat einige Berge und keinen richtigen öffentlichen Nahverkehr. Wer sie also auf eigene Faust erkunden möchte, braucht entweder Geduld und gute Kondition oder einen Roller. Letzteren gibt es an jeder zweiten Ecke für ~250 Baht am Tag, Räder werden leider wenn nur sporadisch angeboten – vielleicht liegt es an den eingangs erwähnten Steigungen, vielleicht auch daran, daß die Insel eher Faulenzer anzieht 🙂 Die kostenlose Karte, der man eigentlich nicht entkommen kann weil sie wirklich überall ausliegt, reicht zum Rumkommen völlig aus, die Beschilderung ist OK und die Straßen sind (meist) in überraschend gutem Zustand.

Strandleben
Das Highlight der Insel sind zweifelsohne die Strände – wer hier nicht fündig wird muss ein Strandmuffel sein und fährt besser in die Berge. Hier gibt es eine gute Übersicht – wir empfehlen im Süden zumindest einen Besuch am Ao Phrao und Ao Jak  (eher wilder, was zumindest beim Ao Jak leider auch mehr Müll/Teer bedeutet), im Südwesten den wunderschönen Sai Deng Beach links im Bilde (auch für Nicht-Resortgäste zugänglich), sowie die eher relaxte Bang Bao Bay. Im Westen sollte man natürlich zumindest einmal am Klong Chao „Sunset“ Beach gewesen sein, und sei es nur um die asiatischen Touristen beim Selfie knispsen vor untergehender Sonne zu beobachten.

Und sonst so?
Irgendwann wird auch mal der schönste Strand langweilig, dann schnappt man sich den Roller und klappert zum Beispiel die 3 Wasserfälle ab (der Huang Nam Keaw ist in der Trockenzeit leider nur ein Rinnsal, in den anderen beiden kann man aber sogar schwimmen). Ferner gibt es zwei imposante Bäume (der eine alt, der andere riesig) und einen etwas improvisierten Jungle Trail, der an den Battleship Rocks los geht (die auf der Karte ganz pazifistisch zur „interesting Rock Formation“ degradiert wurden). An der Ostküste kann man den Fischerdörfern Ao Salat und Ao Yai einen Besuch abstatten und sich dort einen frischen Fisch gönnen, oder im pinken Känguruh südlich von Klong Chao wirklich guten Kaffee und Kuchen konsumieren. Und wer über Wasser wirklich schon alles abgeklappert hat, lässt sich einfach von einer der Tauchschulen auflesen (wir waren mit den Paradies Tauchern sehr zufrieden) und taucht für eine Weile unter!

♥ Leser die diesen Inselcheck informativ / kurzweilig / besser als nix fanden, könnten sich auch für diese Artikel interessieren ♥

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