Mekong Slowboat Gedanken

Der Trip von der nordthailändischen Grenze bei  Chiang Khong bis nach Luang Prabang ist ein echter Klassiker und gehört zu einem gepflegten Südostasien Trip wie Khao San Road und Angkor Wat. Demzufolge existieren auch bereits unzählige detaillierte Blogartikel zu der zweitätigen Reise und wie man ohne Nepp und Stress über die Grenze nach Laos  kommt. Wir beschränken uns daher an dieser Stelle mal auf ein paar lose Gedanken und Bildchen:

Woanders ist auch schön

In den Grenzorten Chiang Khong und Huay Xai lässt es sich in einer überaus grünen Umgebung preiswert wohnen. Also ruhig mal 1-2 Nächte vor Ort einplanen und nicht gleich direkt aufs Boot umsteigen, das ohnehin jeden Tag ablegt.

Hinten ist lauter

Auch wenn das Boot langsam ist – der Schiffsdiesel ist trotzdem riesig und Schallisolierung sucht man vergebens. Dem Personal scheint das zwar nichts auszumachen, wer zeitig an Bord geht sollte aber die Chance nutzen und sich einen Platz weiter vorne sichern. Es gibt zwar so etwas wie eine (sehr) improvisierte Sitzplatz Reservierung wenn man die Tour als Paket bucht, aber die ist spätestens am 2. Tag hinfällig, da die Boote in der Regel wechseln.

Vorbuchen und gut frühstücken entspannt

OK,  Vorabreservierungen mögen den Gedanken an Freiheit und Unabhängigkeit auf Reisen widersprechen, aber an der Übernachtung in Pakbeng führt ohnehin kein Weg vorbei. Wer sich sein Guesthouse vorab online reserviert, wandert abends völlig gelassen durch die für laotische Verhältnisse recht aufdringliche Schlepperbande am Anleger. Uns hat das Dreierzimmer im DP Guesthouse gut gefallen. Hier gab es auch ein gutes Frühstück, was man nicht unterschätzen sollte, denn das „Bordrestaurant“ auf dem Slowboat führt später ausschließlich Instant Nudeln und Chipstüten.

Alles hat ein Ende?

Unbestätigten Gerüchten zufolge soll die gemütliche Flussfahrt von der Grenze bis Luang Prabang aufgrund ehrgeiziger Mekong Dammprojekte bald der Vergangenheit angehören. Es mag sich hierbei um Traveller Latein handeln, aber auf dem Nam Ou kam es aus den gleich Gründen auch schon zu Einschränkungen. Und wer einfach nur einen Grund sucht, die Fahrt endlich mal in die Reiseplanung einzubauen, hat ihn hiermit gefunden 🙂

⇒ Weitere Artikel aus der Rubrik Grenzerfahrungen

 

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2 Kommentare zu „Mekong Slowboat Gedanken“

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