91 Tage Südostasien ’18

Der Captain von Tatei gibt das Fazit ab

Am 11. Mai 2018 kehrten wir von unserem bislang längsten Familienabenteuer unter dem Motto „It’s now or never“ wieder ins Ruhrgebiet und in den Alltag zurück: Drei volle Monate on Tour, über 6000 Straßenkilometer, fünf Länder und Grenzübergänge sowie unzählige Busse, Songthaews, Tuk Tuks, Boote und Züge. Und das allerwichtigste: Bis heute nix davon bereut! Zeit für den Routenplaner, bevor die ersten Erinnerungen verblassen …

Alle Etappen im Überblick – unten rechts gehts los


⇒ Die bisherigen „91“ Blog-Artikel in einem Rutsch (für Vielleser)

Etappe 1: Südvietnam – Start im Mekong Delta

Von Deutschland ging es über Saigon / HCMC nach Can Tho im Mekong Delta, wo wir unseren ersten längeren Aufenthalt am Rande der Vorbereitungen für das vietnamesische Tet-Fest hatten (es sollte nicht das letzte Neujahrsfest bleiben). Von dort ging es über Rach Giá  nach Ha Tien, von wo aus wir mit tatkräftiger Hilfe einer älteren Dame  in den Südosten Kambodschas einreisten.  Immerhin fünf schlanke Artikel konnten wir währenddessen noch verfassen:

Etappe 2: An Kambodschas Küste entlang

Über den kleinen Grenzort Prek Chak ging es erst einmal nach  Kep und ein paar Tage später nach Kampot, wo wir uns 2016 schon wohl gefühlt haben. Über Sihanoukville setzten wir über auf die Insel Ko Rong Samloem, von dort ging es weiter in den wilden Westen Kambodschas, wo wir ein paar Tage im Dschungel bei Tatei wohnten, um dann schließlich hinter Ko Kong  nach Thailand einzureisen :

Etappe 3: Ost-Thailands Inselwelt

Die Grenze bei Hat Lek haben wir schnell hinter uns gelassen, nach einer Nacht in Trat ging es dann auf die Insel Ko Kood, bevor wir das Meer erst einmal für eine ganze Weile hinter uns lassen sollten. Nach einer Nacht in Bangkoks legendärem Banglamphu Viertel ging es dann mit Air Asia nach Myanmar (einer von zwei Inlandsflügen, die sich leider nicht ganz vermeiden ließen).  Viele Artikel gab’s nicht, aber so gehört sich das ja auch für eine überaus erholsame Zeit am Meer:

Etappe 4:  More Myanmar

Nach der Landung in Mandalay sind wir erst einmal für eine Nacht nach Monywa übergesiedelt, um dann mit Mandalay als Basis die Umgebung zu erkunden. Es folgte unsere erste Nachtbusfahrt in Myanmar nach Nyaung Shwe am Inle See, wo wir fast eine Woche residierten, um anschließend über Yangon den Golf von Bengalen anzusteuern. 10 sonnige Tage verbrachten wir zwischen Ngwe Saung und Chaung Tha, bevor wir wieder Kurs auf Vietnam nahmen. Über Yangon, Bago und Hpa An ging es bei Myawaddy mit fast voll ausgereiztem Visum über die Grenze nach Mae Sot zurück nach Thailand.

Etappe 5: Nordost-Thailand – einmal mittendurch

Ab Mae Sot hatten wir uns für eine Woche einen Mietwagen gegönnt, um uns auf einem Roadtrip quer durch den touristisch eher unerschlossenen Nordosten Thailands bis zur Grenze nach Laos zu kutschieren. Unterwegs machen wir für jeweils 1-2 Nächte Halt in  Sukothai, Phrae, Nan und schließlich Chiang Khong, von wo aus wir mit dem Slowboat weiter nach Laos tuckern wollten. Wer beim Lesen Lust  bekommen hat: Diese Zwischenetappe ist fast schon akribisch als Myawaddy Mekong Trip dokumentiert 🙂

Etappe 6: Laos – immer am Mekong entlang

Zur laotischen Grenzstadt  Huay Xai gings noch mit dem Bus, von dort weiter in 2 Tagen mit dem Slowboat auf dem Mekong über Pak Beng nach Luang Prabang, wo wir das feuchtfröhliche laotische neue Jahr feiern durften.  Weitere Station auf dem Weg nach Süden: Das „Karstparadies“ Vang Vieng, die Hauptstadt Vientiane, die riesige Höhle von Kong Lor, und noch viel mehr Höhlen rund um Thakhaek.  Die entspannte Provinzhaupstadt Savannakhet markierte schließlich den Abschluss von fast einem Monat in Laos, bevor wir mit dem Bus über den Grenzübergang Dansavan  / Lao Bao zurück nach Vietnam gelangten. Herausgekommen ist eine bunte Artikelmischung:

Etappe 7: Zentral- und Nordvietnam (Finale)

Nach jeweils einer Nacht in Dong Ha und Hue verbrachten wir eine äußert entspannte Woche „under the Coconut Tree“ in An Bang etwas abseits des Trubels rund um Hoi An. Das Ende der Reise rückte jetzt schon schnell näher, aber die letzen 4 Tage in der trockenen Halong Bucht rund um Nin Binh und Tam Coc waren auf jeden Fall ein echtes Schlusshighlight, bevor es mit dem Zug nach Hanoi und von dort zurück nach Deutschland ging. Und hier folgen dann auch die letzten sechs Artikel!

Woanders is auch schön!

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