Viva La Fortaleza – Gipfelsturm dank Siesta und Tankuhr

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img_6700_dagehtslangTagesordnungspunkt #1: Beratung der Vormittagsaktivitäten. Felix möchte Rochen kucken und Burgen bauen. Maria möchte relaxen. Till möchte der Mittagshitze entgegen wandern. Erfahrene Eltern erkennen sofort das Konfliktpotenzial und wissen, dass zumindest der Mittagshitzenwanderer besser alleine losziehen sollte.  Und so fahre ich mit dem Kubo gen El Guro und schlurfe zunächst durch den Barranco rauf zum hübschen Kirchlein Ermita de los Reyes. Wenig später zweigt rechts ein Pfad hoch in die Berge ab, bei dem einem schon mal die Puste ausgehen kann. Dafür entschädigen die Aussichten in den Talkessel bis runter ans Meer fürs Keuchen!

img_6717_bitte-recht-stufigOberhalb des Dörfchens La Vizcaina erblickt man dann die unzähligen Terrassen, die Erinnerungen an Bali wach werden lassen. Der Weg ist an dieser Stelle nicht wirklich offensichtlich, aber irgendwie findet man auch wieder runter und kann auf dem gut ausgebauten unteren Wanderpfad zurück zur Kirche wandern. Wichtige Etappenpunkte findet man unten in der Galerie, ich kann die Tour zum Einstieg nur wärmstens empfehlen. Wasser, Karte und feste Schuhe nicht vergessen!

img_6746_playainglesZum Abschluss kann man im Valle zur Erfrischung noch einen Stop am Playa del Ingles einlegen (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Specht-Hochburg auf der Schwesterinsel Gran Canaria). Der abgelegene Strand nördlich von La Playa ist gewiss einer der hübschesten und sandigsten auf ganz Gomera, die Brandung flößt aber selbst an einem relativ ruhigen Tag wie heute Respekt ein. Auch Nudisten kommen hier übrigens auf ihre Kosten, blank ziehen ist aber keinesfalls Pflicht – vielmehr scheint es einfach allen egal zu sein. Im Vergleich zu FKK Zonen und Textilwächtern eine durchaus pragmatische Konfliktlösung, die aber andernorts wahrscheinlich nur bedingt funktionieren dürfte :-)

img_6777_plateauNachmittags sind dann auch Maria und Felix bereit für weitere Aktivitäten. Eigentlich wollten wir heute mal runter in den Süden Richtung Playa de Santiago fahren, aber die einzige lokale Tanke im Valle macht uns einen fetten Strich durch die Rechnung: „Sonntags geschlossen ab 14:00″ prangt da auf einem Schild, und der Kubo hat nur noch 2 Striche bis leer. Da hatten wir 24h Aral-verwöhnten Großstädter doch mal ganz naiv angenommen, dass man auf Gomera einfach so mittags volltanken kann. Vermieterin Maria rät uns zwar noch, unser Glück oben in Chipude zu versuchen, aber auch hier sprudeln die Säulen leider heute nicht und dort sieht es insgesamt etwas nach ewiger Siesta aus.

img_6758_kirchechipudeBei einem Kaffee auf dem extrem relaxten Chipuder Kirchplatz muss folglich ein Plan B her. Eigentlich muss der sich ja gar nicht groß aufdrängen, schließlich thront die Fortaleza im Hintergrund gut sichtbar über den Dächern der Stadt und scheint zu frohlocken „Kommt, erobert mein Plateau, es ist nicht weit und lohnt sich bestimmt!“ Sogar der Reiseführer listet den Berg als potentielles Ziel für Ausflügler mit Kindern, einzig der Passus „nur ein steiler Kletterkamin führt durch die Wand“ lässt beim Anblick der steil abfallenden Felsen leichte Zweifel aufkommen.

img_6768_gipfelstuermer_panoimg_6770_ontopDa man besagten „Kamin“ von unten beim besten Willen nicht erkennen kann, begeben wir uns einfach mal auf die erste Etappe, die wirklich wirklich leicht zu bewältigen ist. Der Weg aufs Plateau selbst erfordert dann zwar etwas Kraxelgeschick, ist aber mit vernünftigen Schuhen und ausreichend Spielplatzerfahrung auch für Kletterhasen im Vorschulalter gut zu meistern. Wir belassen es für heute aber bei Level 1 und schicken nur einen Abgesandten zum Gipfelkreuz auf 1241 Metern – dorthin führt ein weiterer Pfad auf dem man auch einiges über die Historie des Berges erfährt, der lange vor der Ankunft der ersten Spanier als Kultstätte gedient hat. Auch die Rundumsicht, die auch heute wieder bist hinüber nach El Hierro reicht, ist von hier oben natürlich nicht zu verachten.

img_6786_abendgluehenDer Sprit reicht dann zumindest noch locker zurück ins Tal, wo uns in Vueltas erneut ein anständiges Abendrot erwartet – vor dem Abendbrot ist also noch ein Strandbesuch mit Sunset-Cocktail drin!

Rückblickend war die Siesta der Tanke eigentlich ein Glücksgriff, ich bin mir nämlich nicht wirklich sicher, ob es es das Projekt „Gipfelsturm“ auch vollgetankt durch den Familienrat geschafft hätte. Der Süden läuft ja nicht weg …

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Gomera Gemütlich – Rochenwatching und eine Runde Laguna Grande

 

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Für Maria und Felix beginnt der Tag mit „Rochen Watching“ am Hafenkai, was zunächst nach einem eher aussichtslosen Unterfangen klingt. Aber bereits am Vortag haben wir am Strand ein paar der schönen Fische im Wasser vorbeihuschen sehen, und später von der Legende des Rochens Sebastián gehört, der einen Fischersohn zum Kumpel hat und beim Füttern gerne Männchen macht. Tatsächlich kommen an diesem Morgen gleich ein paar Artgenossen an die Oberfläche um einen Happen zu sich zu nehmen und ihren „Bauch“ zu zeigen. Wers nicht glaubt findet zum Beispiel hier ein paar Live Aufnahmen. Bleibt zu hoffen, dass da auch in Zukunft keiner das schnelle Geschäft wittert und das Ganze als Touristenattraktion groß aufzieht, so ist es vor allem für Kinder ein kurzweiliges Spektakel, sofern man natürlich Glück hat und die Rochen nicht gerade in ihrem Revier auf Tour sind. Die Großen können sich derweil die Zeit mit spottbilligem Espresso aus der Hafenkneipe verkürzen.

img_6588_boteMeine Morgenbeschäftigung wirkt dagegen eher profan: Einkäufe aufstocken im sympathisch vollgestopften Supermercado um die Ecke. Hier gibt es – wir erwähnten es bereits gestern – auch zahlreiche Ausgaben des Valle Boten zu erwerben, der bereits am Tag Zwei zu meiner insularen Lieblingslektüre avanciert ist. Der Bote bezeichnet sich selbst als unabhängig, überparteilich und abgedreht, erscheint nach Bock- und Wetterlage, und wenn man unbedingt eine stilistische Schublade braucht, würde ich ihn am ehesten bei „Titanic“ einsortieren. Wir empfehlen: Eine Viertelstunde Lektüre am Morgen mit Aussicht über die Bucht von Vueltas, dazu eine Tasse Kaffee mit Serrano Brötchen, etwaigen Nachwuchs zum Rochenkucken schicken, und wenn dann noch die Sonne scheint kann eigentlich an diesem Tag nix mehr schief gehen!

img_6629_marymauer2Nach der gestrigen Monstertour in den Norden wollen wir es heute mal etwas ruhiger angehen lassen. Kurz vor Arure zweigt eine kleine Nebenstrecke gen Osten ab. Von den scharfen Haarnadelkurven am Beginn sollte man sich nicht abschrecken lassen, die Straße ist in gutem Zustand und die Route vorbei an Lays Hayas, dem Töpferdorf El Cercado und Chipude mit dem mächtigen Tafelberg Fortaleza im Hintergrund ist spektakulär schön und eine nette Alternative zur ersten Hälfte der Höhenstraße GM-1, die ansonsten auch mal irgendwann langweilig wird.

img_6647_donkeykongZurück auf besagter GM-1 suchen wir die Laguna Grande auf, einem Ex-Kratersee, von dem viele Wanderwege starten und der laut unserem Guide tatsächlich auch mit einem Kinderspielplatz aufwarten soll. Die Spielgeräte gibts tatsächlich und sind auch in einem ordentlichen Zustand, außer uns ist auch relativ wenig los, da die großen Busse (die Parkplätze haben Stadionniveau) offenbar schon wieder das Weite Gesucht haben. Auch Wandermuffel müssen nicht gleich resignieren, da es auch einen überschaubaren Rundweg durch den bemoosten Lorbeerwald gibt, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht. Die übrigen Touren sind allerdings schon deutlich länger und/oder nicht als Rundwege konzipiert, da müssen wir wohl nochmal zurück auf die Insel wenn Felix ein paar Jahre älter ist. Und hoffentlich nicht unter die Wandermuffel gegangen ist🙂

img_6681_threepalmsZurück im Valle steht die Sonne ausnahmsweise mal noch etwas höher am Himmel, und wir nehmen  La Playa mal näher unter die Lupe. Hier war früher angeblich das Zentrum der Hippieszene und jeden Abend wurde die Sonne mit lautem Getrommel in den Atlantik verabschiedet. Zumindest in den Geschäftchen finden sich noch allerlei hippieske Textilien und sonstiger Nippes, Maria nutzt die Gelegenheit und erwirbt ein psychedelisches Kleidchen, auf dem eine Lady mit Planeten jongliert. Die Kultstätte Casa Maria ist aber leider bis auf weiteres geschlossen (potentielle Pächter lesen hier weiter), auch von den Trommlern lässt sich heute keiner am Strand blicken. Dem Sonnenuntergang scheint das aber egal zu sein, und so erstrahlen die Palmen über La Calera noch einmal in wärmsten Rot, die Anwesenden staunen andächtig auf der Strandmauer in die Ferne, und es wird wieder dunkel wird im Tal des großen Königs!

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Kubo auf Hochtouren – Roadtrip durch La Gomeras Norden

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img_6407_kitchenLässt man mal den langsam verblassenden Ruf als Hippie-Insel außen vor, erfreut sich La Gomera vor allem bei Aktivurlaubern großer Beliebtheit. Und was die gar nicht brauchen können sind natürlich überdimensionierte Balkone zum Faulenzen. Dachte sich wohl auch unsere Hausherrin Maria und setze die Küche kurzerhand auf den Balkon. Draußen bleibt noch genug Platz für ein Frühstück zu dritt, und drinnen hat man dafür man einen absolut genialen Blick auf die Steilwand sowie die Bucht von Vueltas. So macht Spülen Spaß (schalalalala)!

Ermita del Santo Wir verlassen das Valle (in dieser Ecke kann man das „Gran Rey“ getrost weglassen) gegen Mittag in östlicher Richtung. Eigentlich ist das Ziel ziemlich wurscht, denn solange man nicht zum Strand will und auf 4 Rädern unterwegs ist, führt eigentlich nur eine Straße aus dem Tal heraus in Richtung Arure. Hier sollte man zumindest einmal einen Stop am Mirador Ermita (= Einsiedelei) del  Santo  einlegen – hinter dem Felsentor wartet ein Hammerblick ins Tal, und mit etwas Wetterglück erspäht man auch die Nachbarinseln La Palma und El Hierro am Horizont. Weiter geht’s über eine äußerst kurvige Serpentinenstraße zurück ans Meer zum Playa de Alojera. Spätestens jetzt wird uns bewusst, dass man auf La Gomera bei einem Playa nicht zwingend gleich an feinen Sand und Palmen denken sollte: Unten gibt’s vorwiegend dicke Steine, die vom ungebremsten Atlantik bearbeitet werden, was zwar auch einen gewissen Charme haben kann, aber für einen Snack und Badestop mit Kind eher ungeeignet ist.

VallehermosoZurück in den Bergen durchqueren wir aber schon bald die nächste versöhnende Inselperle: Vallehermoso, frei übersetzt das „schöne Tal“, was schon in Anbetracht der Lage am Fuße des Roque Cano nicht untertrieben ist. Hier baut man auf Terrassen Bananen und Wein (und laut dem „Valle-Boten“ auch noch andere an dieser Stelle nicht näher spezifizierte Substanzen) an, oder erfreut sich einfach an der schönen Aussicht in die umliegenden Berge. Als wäre das nicht alles schon pittoresk und putzig genug, Agulo mit dem Teide im Nackenlegt das Dörfchen Agulo im Nordwesten noch eine Schippe drauf. Strategisch günstig auf einer Felskuppel zwischen Steilwand und Meer gelegen, dazu noch unverbaute Sicht auf den Teide – da muss es doch eigentlich von Touristen nur so wimmeln wie in Rüdesheim oder Dubrovnik? Wir parken den Kubo vor den Stadttoren und können uns in den Gassen nur wundern: Obwohl scheinbar gerade ein Fest ansteht, trifft man überwiegend nur Einheimische oder eben auch niemanden. Entweder ist Gomera tatsächlich doch noch ein Geheimtipp, oder wir sind einfach spät dran!

FelsentorDie Straße von Agula führt wenige Kilometer später ins grüne Tal von Hermigua und von dort aus weiter ins Landesinnere. Wir führen jetzt nicht in epischer Breite aus, dass auch Hermigua mit einer traumhaften Kulisse aufwartet, da sonst alle Leser langsam denken müssen, dass man hier bei TiMaFe nur überzogenes Reiseführerlatein aufwärmt. Aber wenn ihr mal in der Ecke seid dann macht euch einfach selbst ein Bild! Ein weiterer Grund für den Mangel an epischer Breite ist allerdings auch die fortgeschrittenen Stunde, schließlich müssen wir noch quer über die Insel zurück nach Hause. Unsere Karte zeigt zwar eine dünne Verbindung namens CV-14 durch den Garajonay Nationalpark ins Zentrum der Insel, der Polizist am Eingang der Straße macht uns aber deutlich, dass wir zu zumindest zu dieser Stunde nicht passieren dürfen (für die genaue Urteilsbegründung reicht unser rostiges Spanisch leider nicht aus).

Pünktlich zum Sonnenuntergang: Rückkehr ins Valle Es hilft also alles nix, wir müssen die komplette Strecke runter nach San Sebastián um dann auf der Route von gestern wieder quer über die Insel zurück gen Valle Gran Rey.  Trotz aller Widrigkeiten und ohne übertriebene Eile schaffen wir dann eher zufällig eine Punktlandung: Als wir auf der Höhe von La Playa Richtung Vueltas auf die letzte Meile abbiegen wollen, versinkt doch glatt die Sonne mit allem Kitsch & Pipapo im Atlantik (Erinnerungen an die 1000km von Myanmar bis Ko Lanta werden wach). Am Abend gibt’s Hausgemachtes aus der Küche mit der weltbesten Aussicht, morgen halten wir es dann erst einmal mit Beckenbauer: Schaumermal!

 

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Valle Gran Rey – mit Freds Fähre ins Tal des großen Königs

img_6323_theroad_fbimg_6223_fred„Boarding 12.30“ sagt das Fred Olsen Ferry Express Ticket für 34€ (Kinder die Hälfte), das uns in nullkommanix rüber auf Teneriffas Schwesterinsel La Gomera bringen soll. Das sollte doch eigentlich für eine entspannte Anreise reichen, da wir den Pier von Los Cristianos schließlich bereits von unserem Balkon  sehen können. Wie so oft wird es am Schluss dann doch wieder hektisch, aber zum Glück gelten auch in der heutigen Zeit für Fähren noch andere Gesetze als für Flüge: So reicht es völlig aus, eine Viertelstunde vor Abfahrt an Bord zu schlurfen, Flüssigkeiten und Handgepäck kennen keine Obergrenzen, und an Bord gibt es vor allem eins: Platz im Überfluss, da die Benchijigua kaum ausgelastet zu sein scheint, während sie mit über 30 Knoten durch den tiefblauen Atlantik pflügt. Da wundert es wenig, dass der 1999 eingeweihte Flughafen von La Gomera auch heuer nur ein Schattendasein fristet!

img_6247_sansebEs dauert keine Stunde und schon laufen wir den Hafen von San Sebastián de La Gomera an. Angeblich hat hier Christoph Kolumbus im Jahre 1492 noch einmal sämtliche Wasserreserven aufgetankt, bevor er auf dem vermeintlichen Weg nach Indien Amerika entdeckte. Andere Quellen berichten gar von einer heißen Geliebten auf der Insel, was allerdings historisch nicht belegt zu sein scheint. Ungeachtet dessen wirkt die Inselhauptstadt mit ihren gerade mal 8000 Einwohnern trotz der gerade vor Anker liegenden Aida Dingenskirchen (Name der Redaktion entfallen) äußerst verschlafen, was uns spätestens bei der erfolgreichen Abholung des vorgebuchten Mietwagens in der winzigen Europcar Kaschemme am Hafen klar wird. Oder man nimmt hier einfach die Siesta sehr ernst…

Der steile Weg nach La Laja Für die nächsten 5 Tage wird uns ein F. Qubo begleiten, der laut Werbung „Originalität mit Komfort, jeder Menge Raum und einer großen Portion Vielseitigkeit“ paart. Wirklich hübsch ist der Kasten zwar zugegebenermaßen nicht, aber trotzdem irgendwie sympathisch und zumindest ist die Suche nach einem knuffigen Spitznamen schnell erledigt: Der Kubo! Wir fahren zunächst auf Empfehlung von Marco Polo die kurvige Straße nach La Laja hoch, die vorbei an Stauseen und Palmen irgendwo am Fuße des Roque Ojila ihr Ende findet. Fels und Fels gesellt sich gerneWeiter geht es zu Fuß durch eine wirklich außergewöhnliche Landschaft, bis wir bei zwei markanten Felsen endlich einen würdigen Picknickstop für unser Morgenexperiment „Paninis“ finden. Wer mag kann von hier aus auch in die entlegensten Winkel der Insel weiter  marschieren, aber wir wollen erst einmal im legendären Valle Gran Rey an der Westküste Quartier beziehen, und müssen daher zunächst zurück nach San Sebastian, wo die gut ausgebaute GM-2 übere diverse Serpentinen das Inselinnere erschließt.

La Gomera rockt!Knapp 50km sind es angeblich von Ost nach West, eine Stunde sollte man bei normaler Fahrweise dafür mindestens rechnen, aber dann hat man noch keinen der zahlreichen Miradores (Aussichtspunkte) mitgenommen, die sich zumindest bei guter Wetterlage auf jeden Fall lohnen. Ein Stop bei den „Los Roques“  ist trotz des eher drögen Namens Pflicht, ausgedehntere Märsche müssen wir aufgrund der fortgeschritten Stunde heute leider vertagen.

Unsere neue Heimat für die nächsten Tage: Der Hafen von VueltasWenn man erstmal die 1300m Grenze passiert hat geht es ebenso zügig wieder stramm bergab und irgendwann liegt er dann tatsächlich vor uns: Der Talkessel des Valle Gran Rey, gespickt mit Steilwänden, Palmen und Terassenfeldern, bei deren Anblick auf jeden Fall auch jedem Südostasienfan warm ums Herz werden dürfte (man sagt uns da ja auch eine gewisse Affinität nach :-)).  Am Ende des tief eingeschnittenen Tals liegt dann der eigentlich Ort Valle Gran Rey, wo unsere heutige Reise schließlich im Hafenviertel Vueltas endet, welches auch das Ende asphaltierter Wege markiert. Über Airbnb haben wir hier bei Marias Namensvetterin Maria eine hübsche Bude mit Balkon und unverbautem Blick auf den Hafen samt Steilwand ergattert, die für die nächsten fünf Tage unsere Heimat sein soll. Soweit, so gut!

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Vamos a Los Cristianos

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img_6156_fxequipmentWer des Nachts um 3 wie wir auf der verwaisten A57 Weeze am Niederrhein ansteuert, hat in der Regel nur ein Ziel: Weg! Von dem ehemaligen britischen Militärflughafen fliegen einen die irischen Ryanairs nämlich an zig überwiegend europäische Ziele, darunter auch die warme Kanareninsel Teneriffa, die neben La Gomera unser Ziel für einen hoffentlich abwechslungsreichen Herbsttrip sein wird. Triviales am Rande: Die umsatzfördernde Bezeichnung „Düsseldorf (Weeze)“ darf man zwar noch verwenden, aber nur mit dem Zusatz „70 km von Düsseldorf“ (Quelle: Wikipedia)🙂

img_6164_wingGleich bei der Landung gibt es ein echtes Novum: Knapp 5 Stunden soll der Flug nach Plan dauern, unser gelber Vogel schafft es eine halbe Stunde früher, da mag man ausnahmsweise beim Ertönen der obligatorischen Fanfare glatt mal mitklatschen. Auch sonst gibt es heute über den Billigflieger im Prinzip nix zu motzen. OK: Essen bringt man sich besser selber mit, akustisches wie visuelles Entertainment ebenso, der warme Lappen fällt genauso flach wie die Tasche mit der Kinderbespaßung, und beim online buchen läuft man Gefahr, sich zahlreiche „flugfremde“ Leistungen aufschwatzen zu lassen. Dafür kommt man bei rechtzeitiger Buchung aber eben auch sehr günstig weg! Der Flughafen Teneriffa Süd hört auf den klangvollen Namen Reina Sofía, selbstverständlich strahlt bei der Landung die Sonne wie sie es in dieses Gegend angeblich an 360 Tagen tut, und so ist die karge Landschaft wenig überraschend aber auch wenig einladend. Auch die Hafenstadt Los Cristianos, in der wir unsere erste Nacht verbringen wollen, wirkt auf den ersten Blick alles andere als hübsch, aber immerhin spricht ihr der Reiseführer im Gegensatz zur restlichen Retortenlandschaft im Süden einen „urbanen Charakter“ zu, was wir natürlich später noch verifizieren werden!

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Die Suche nach einer Unterkunft ist für Individualreisende trotz zahlreicher Bettenburgen auch gar nicht so einfach, aber über das einschlägige Portal mit dem B konnten wir uns relativ preiswert für eine Nacht in den mondän klingenden Beverly Hills Suites einbuchen, bevor es morgen mit der Fähre weiter nach La Gomera geht. Die Anlage sollte sich als echter Glücksgriff erweisen: Ein erfrischender kaum frequentierter Pool schmückt das Zentrum und tut nach langem Flug echt gut, und die Veranda vor unsere Zimmerchen im Bereich E2 hat doch glatt sowas wie Meerblick! Felix darf sich über ein eigenes Bett und einen Nichtschwimmerbereich freuen, also alle erstmal zufrieden!

img_6195_supermarketNachmittags fahren wir mit dem Gratisbus runter zum Hafen. Los Cristianos hat zwei Strände, wobei der westliche Playa de Las Vistas die schöneren Aussichten bietet (Name verpflichtet)! Auch die originelle durchgehend mit maritimen Malereien verzierte Kaimauer bietet was fürs Auge, während das kulinarische Angebot an der Hafenpromenade eher touristische Einheitskost anpreist. Wer nicht auffallen will, muss auf jeden Fall ein Glas Bier vor sich stehen haben, die Männchen tragen gerne „oben ohne“, das Altersniveau scheint insgesamt etwas höher als zum Beispiel auf Gran Canaria. Teneriffa wird schließlich auch gerne als Rentnerinsel verspottet, aber wer sich vor derlei Pauschalurteilen abschrecken lässt und die Insel auf den Süden reduziert, ist selber schuld.  img_6211_summerwineAlles in allem ist Los Cristianos  aus unserer Sicht zumindest für einen Stopover ein durchaus sympathisches Fleckchen. Die Hektik hält sich sich in Grenzen,  am feinen Sandstrand ist genug Platz für alle, ein Pilsken kostet nicht die Welt, und wenn man eine Herberge am Hang mit Blick gen Westen hat und die Sonne abends im Atlantik versinkt, stellt sich trotz Bausünden auch schnell echtes Inselfeeling ein. Morgen haben wir die Mittagsfähre auf die kleine Schwesterinsel La Gomera gebucht, hier solls angeblich noch deutlich ursprünglicher zugehen und wir sind gespannt auf die zahlreichen Naturhighlights, mit denen uns der Reiseführer schon seit Wochen den Mund wässrig gemacht hat!

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Kambodscha Vietnam R’n’R – Routenplaner und Résumé

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Für Eilige

Tour-Tagebuch mit Links zu den einzelnen Blog Artikeln

Eine Stadt und ihr Bier Nach der langen aber halbwegs entspannten Anreise über Dubai nach Vietnam rockten wir erstmal ein paar Tage Phú Quốc around the clock, erkundeten auf der Tour de Quốc den Norden von Vietnams größter Insel, lagen vor Bãi Sao mit reichlich Sand in Sicht  in der Sonne, gondelten nach Rückkehr aufs Festland durchs Mekong Delta in das gemütliche grenznahe Städtchen Châu Đốc, passierten bei Vinh Xuong auf dem Mekong die Grenze nach Kambodscha , lernten mit einer Horde hochmotivierter Mitradler  Phnom Penhs relaxte Seite beim Inselhopping auf dem Mekong kennen, fuhren weiter westwärts auf der N5 entlang nach Battambang, betrieben ausgiebiges Wat-Wandern im Battambanger Tempeldreieck, ratterten mit der legendären Bambusbahn durch die Battambanger Provinz, bezogen anschließend Quartier in Siem Reap, staunten hinter Roluos nicht schlecht über das Schwimmende Dorfleben bei Kâmpóng Khleang, rollten auf E-Bikes mit 53Volt eine Runde durch den archäologischen Park Angkor , tuktukten auf dem Grand Circuit vorbei an Phnom Bakheng und anderen spannenden Tempeln, eilten von Sieam Reap bis Sihanoukville der Sonne hinterher, machten einen dreitägigen Abstecher ins Paradies auf Koh Rong, jagten dort den legendären Adventure Adam an Stränden und in Kneipen, schipperten mit Schnorchel und Angelschnur von der Pagodeninsel bis zum Long Beach , nahmen die total relaxte Chilloutfähre nach Sihanouk von wo aus wir weiter mit einem transportfreudigen Taxi nach Kampot tuckerten, genossen dort das schmackhafte Tagesmenu à la Kampot mit Riesendurians, Betonkrabben, Elefantenhöhlen und ordentlich Pfeffer drauf, erklommen mit unserem tapferen Roller den Bokor Hill und genossen auf dem Teuk Chhou das Ende eines langen Tages, reisten über Phnom Penh noch flugs nach Thailand um die Reise mit Siam Boran (einer Runde Bangkok auf Rädern) gebührend zu beenden, bevor es über Dubai zurück in die Heimat ging.

Fazit

IMG_4134_backpackerferryDas Hauptproblem war mal natürlich mal wieder: Wie plant man eine Route dreieinhalb Wochen durch Südostasien (mehr Zeit war nicht drin), ohne von einem Stop zum nächsten zu hetzen, aber auch ohne all zuviel Spannendes auf dem Weg zu verpassen? Es läuft natürlich wie immer auf einen Kompromiss hinaus, zumal wir dieses Mal mit Vietnam, Kambodscha und Thailand gleich 3 spannende Länder am Start hatten! Aber rückblickend würden wir eigentlich keine der Stationen missen wollen, und der Stress für die Transfers hielt sich weitgehend im Rahmen – komplett ohne Inlandsflüge wäre es allerdings zeitlich zu knapp geworden!

Welcome to CambodiaDie Visumsfreiheit für Vietnam für deutsche Staatsbürger (bis 15 Tage und im Moment noch befristet bis Juni 2017) ist auf jeden Fall eine super Sache, da man so einen kürzeren Aufenthalt in Vietnam ideal mit einem Trip nach Laos oder Kambodscha kombinieren kann. Auch die Einreise „über Wasser“ von Vietnam nach Kambodscha war definitiv eine spannende Alternative. Aufgefallen ist uns, dass vor allem auf Phu Quoc und an der kambodschanischen Golfküste im Moment ein regelrechter Bauboom ausgebrochen ist! Es bleibt zu hoffen, dass sich die Sünden im Rahmen halten und zumindest ein Stück vom Kuchen bei der einheimischen Bevölkerung hängen bleibt. Viele Ecken werden sich aber gewiss in den nächsten Jahren stark verändern, ähnlich wie im Nachbarland Thailand, wo der Boom eben schon deutlich früher eingesetzt hat.

Geschichten vom LandAndernorts setzt man wiederum vor allem in Kambodscha stark auf die grüne Karte:  Engagierte Anbieter von Rad- und Trekking Touren ins „ursprüngliche Umland“ finden zunehmend ihre Nische in den touristisch frequentieren Regionen und werden auch fleißig nachgefragt, und wir haben (natürlich mit etwas Vorrecherche) abermals nur positive Erfahrungen mit solchen Touren gesammelt. Und auch wenn es zuweilen noch an Radsitzen und Spielplätzen mangelt ; mit Kindern hat man in der Regel in keinem der drei Länder irgendein Problem, weil es auch ohne Vergnügungsparks (bzw. ohne deren Besuch, auf Phu Quoc hätte es so etwas gegeben!) immer genug Spannendes zu entdecken gibt und die Asiaten nun mal auch überwiegend ausgesprochen kinderlieb sind!

Zusammenfassung: Machen! Jetzt! Und gerne wieder!

Kleiner visueller Vorgeschmack

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Siam Boran – eine Runde Bangkok auf Rädern

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Einmalig: DuriandenkmalSchweren Herzens nehmen wir Abschiend von Kampot und Kambodscha! Die Riktikitavis organisieren uns einen netten Fahrer zum Phnom Penh Airport, der im Vergleich zu seinem Kollegen aus Sihanoukville auch dankenswerterweise keine weiteren Mitreisenden neben sich auf dem Fahrersitz plaziert. Der Flug mit Air Asia zum altehrwürdigen Don Mueang Airport dauert gerade mal eine gute Stunde (ungefähr genau so lange wie die Fahrt ins Zentrum), und schon hat uns die Stadt der Engel zum nunmehr fünften Male wieder, auch für Felix ist es immerhin schon der dritte Abstecher. Und irgendwie ist Bangkok für uns auch eine der wenigen wirklich sympathischen „Mega-Cities“, in etwa vergleichbar mit dem alten vertrauten Kumpel, den man nur einmal im Jahr sieht, ohne dass das ein Problem wäre. „Hi Bangkok, wir sind wieder kurz im Lande!“ – „Ach die TiMaFes mal wieder auf Südostasientrip. Habt ’ne gute Zeit, nehmt euch ein Singha, ihr wisst ja wo alles steht!“ Oder so ähnlich …🙂

IMG_4607_chaozimmerFür die letzte Nacht auf asiatischem Boden sind wir bei der Recherche durch das endlose Angebot an Hotels und Guesthouses auf eine ziemlich coole neue Unterkunft gestoßen: Das Chao Hostel (auf einer eigenen Etage mitten im edlen Design Hotel) am Siam Square bietet sowohl Mehrbettzimmer und Gemeinschaftskühlschrank für den etwas besser betuchten Backpacker, aber auch bezahlbare normale Doppelzimmer mit Dusche – alles eingebettet in hippen Ambiente mit perfekter Skytrain (BTS) Anbindung. Durchaus auch mit Kind zu empfehlen, vorausgesetzt man kann auf Fenster, Pool und Monsterbuffet verzichten! Ein weiteres Plus dieser Art der Unterkunft: hier fällt man nicht weiter auf, wenn man in den gemütlichen Wohnzimmern nach den Tagesaktivitäten erstmal das gesamte Gepäck auf Abreise trimmt und sich nochmal etwas frisch macht. Eine Dusche für Ausgecheckte wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen, vielleicht gibt es die eines Tages…

IMG_4614_umbrellaAm nächsten Tag ist eigentlich schon unser Abflug gen Dubai, da der Checkin (dieses Mal am Suvarnabhumi Airport) aber nicht vor 22:00 öffnet, haben wir praktischerweise einen kompletten Tag in Bangkok, der natürlich viel zu schade zum herumgammeln ist. Mit dem Skytrain fahren wir zunächst zum Lumphini Park, der schon seit Ewigkeiten auf unserer Wunschliste steht. Es gibt hier jetzt keine besonders ausgefallenen Attraktionen, es ist einfach eine ruhige grüne Ecke mit einem künstlichen See inmitten der Wolkenkratzer, die man sich u.a. mit Waranen und Vögeln teilt. Für die Kleinen gibts noch einen Spielplatz dazu, Erwachsene staunen hingegen über die Muckimänner, die bei tropischen Temperaturen im Outdoor Gym Gewichte stemmen!

IMG_4626_marybikeAber kommen wir zum eigentlichen Highlight des Tages: Nachdem wir im letzten Jahr vor der Abreise nach Myanmar bereits sehr gute Erfahrungen mit einer Radtour nach Bangkachao auf der anderen Flusseite gemacht haben, wagen wir uns dieses Mal an eine „echte“ City-Tour. Anbieter gibt es wie Wats am Fluss, auch Kindersitze sind inzwischen zumindest auf Nachfrage verfügbar, und so buchen wird die Siam Boran Tour beim Platzhirsch Follow Me Biketours unweit des Lumphini Parks, die irgendwie alle gut finden und die praktischerweise auch erst nachmittags startet. Wie immer hat sich ein buntes Trüppchen eingefunden, auf der Homepage weist man in den FAQs daraufhin, dass die Touren zwar eher anspruchslos sind, aber man zumindest Radfahren können sollte. Diesen Passus hat die chinesische Familie mit den 3 Kindern wohl überlesen, da sie scheinbar zumindest mit Bremse und Schaltung zum ersten Mal in Kontakt kommen und somit endgültig den Mythos zerstören, dass alle aus dem Land der Mitte quasi auf dem Sattel groß geworden sind. Aber soviel sei vorweg genommen: auch sie schaffen es unfallfrei und sicher bis ans Ende der Tour!

IMG_4675_bike+dogDie beiden Guides erweisen sich als außerordentlich geduldig und pünktlich zum Einsetzen des ersten heftigen Gewitters seit 3 Wochen setzt sich der Tross schliesslich doch in Bewegung. Die Tour führt zunächst in Richtung Chinatown durch enge abgelegene Gassen mit reichlich skurrilen Anblicken, deren Eingang wir ohne Guide wahrscheinlich nicht mal gesehen hätten. Die Anwohner reagieren gleichgültig bis belustigt auf den Anblick von radelnden Touristen mit Helmen und Anti-Regen-Tüten, und als sich die Wolken schließlich verziehen, fängt die Sache auch an mächtig Spaß zu machen. Im Chinatown schauen wir bei einem Tempel und 2 Märkten vorbei, bevor es mit der Fähre über den Chao Praya auf die andere Seite geht! Hier besuchen wir den Wat Kalayanamit, treten unter fachkundiger Anleitung mit dem riesigen Buddha in Dialog, und befahren den River Cycle Path – ein echtes Stück Radweg direkt am Fluss und somit gewiss ein Novum in Bangkok! Zurück gehts durch Thonburi und nach einer weiteren Fährfahrt zurück zum Shop, wo man sich bei einem Eis und einem Fussbad im shopeigenen Fish-Spa (!) von den Strapazen erholen kann. Fazit: Zumindest an einem Sonntag scheint Radeln in Bangkok nicht gefährlicher als in einer beliebigen Ruhrgebietsstadt zu sein, zumal die Tourplanung natürlich die Hauptverkehrsstraßen meidet. Wer mal etwas anderes von Bangkok sehen will macht nix verkehrt, wer es lieber grüner und ruhiger mag sollte den eingangs erwähnten Trip nach Bangkachao antesten!

Mehr aus der Rubrik „Radeln auf Reisen“rareis

IMG_4705_dubaiairportAuch dreieinhalb Wochen gehen irgendwann einmal zu Ende, und nach dem durchaus amüsanten Finale in Bangkok heben wir Montag zu nachtschlafender Zeit in Richtung Dubai ab, und schaffen es Dank Zeitverschiebung sogar am gleichen Tag noch bis Düsseldorf. Bereits am Dienstag wird uns der Arbeitsalltag zurück haben, den Puffer hätte man natürlich auch etwas großzügiger planen können, aber rückwirkend betrachtet hätten wir auch keinen einzigen Tag der Dreiländertour missen wollen. Wer wissen will warum, startet einfach 20 Blogartikel früher in Vietnam, als mit dem Saigon Special alles begann. Viel Spaß!

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