Berg Land Fluss – Bokor Hill und das Ende eines langen Tages

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IMG_4457_road-upTag #2 in Kampot empfängt uns mit einem ungewöhnlichen Anblick: Graues Gewölk über den Elefantenbergen von Bokor, dem Nationalpark im Westen mit den berühmten Ruinen aus französischer Kolonialzeit, den wir heute fest als Vormittagsziel eingeplant hatten. Da es aber auch in den letzten 3 Wochen nie ernsthaft geregnet hat, vertrauen wir auf den Wettergott, tanken den Roller noch mal randvoll (dem Tankgott trauen wir weniger), und knattern in Richtung N3. Der Abzweig der neugebauten Route in die Berge mit der überdimensionierten Mautstationen ist definitiv nicht zu verfehlen und es herrscht fast kein Verkehr. Die superbreite Piste dürfte aber kaum nur für ein paar Mopedtouristen ausgelegt sein, sondern man hat klar die großen Reisebusse im Visier – auch auf Bokor Hill wird nämlich fleißig gebaut!

IMG_4481_graffitiWährend sich die Straße ihren Weg nach oben schlängelt wird es merklich kälter. Kein Wunder, da der Startpunkt auf Meeresniveau und das Hauptplateau über 1000m Höhe liegen – wer partout nur mit Flipflops und Tanktop rollern will, sucht sich besser ein anderes Tagesziel. Unterwegs bieten sich zahlreiche Stops an, zum Beispiel der Black Palace am Yeay Mao Monument, eine Ex-Sommerresidenz von König Sihanouk, die inzwischen völlig verfallen ist, aber durch ein paar interessanten Graffiti durchaus aufgewertet wird, morbide Stimmung inbegriffen! Hier treffen wir auch die „Ts“, die einst neben mir beim Sonnenaufgang Phnom Bakheng  saßen. Das war vor einer Woche und 500km weiter in einer völlig anderen aber ebenso abgelegenen Welt, mal wieder einer dieser typischen „Déjà Vu“ Zufallsbegegnungen, von denen wir immer mindestens eine pro Reise haben . Man legt uns vor allem noch die Flussfahrt auf dem Kampot River nahe, damit wäre unser Tageskalender dann auch schon wieder komplett gefüllt, aber erstmal geht es weiter rauf Richtung Gipfelplateau!

IMG_4513_abgrundWie aus dem Nichts tauchen plötzlich zwei goldgelbe „Monster“ auf: Das neue Bokor Highland Resort mit Casino, das offenbar nur den Anfang einer Serie ehrgeizer Bauprojekte darstellt. Wie sich das mit dem Konzept eines „Nationalparks“ vereinbaren lässt bleibt fraglich, ebenso warum man zum Zocken ausgerechnet auf einen 1000m hohen Berg kurven sollte, aber wenn man sich die Dimensionen auf dem Projektplan anschaut kann man davon ausgehen, dass sich die chinesische Investorengruppe ihrer Sache ziemlich sicher ist. Aber es gibt auch Schönes hier oben, so zum Beispiel den Wat Sampov Pram mit seiner dramatisch abfallenden Steilwand, von wo aus man einen erstklassigen Dschungel- und Meerblick hat. Ein paar Kurven weiter trifft man zur linken auf die alte katholische Kirche, die auch auf unserer Kampot Map nur ganz profan als „old church“ ausgewiesen wird. Das Gotteshaus ist noch recht gut erhalten, Eintritt ist für Gäste aller Konfessionen frei, und wer nur einen Schnappschuss braucht findet hinten einen praktischen Picknickhügel mit optimaler Perspektive.

IMG_4526_haunted2Es gibt also durchaus viel zu sehen hier oben, aber das Highlight ist für die meisten die Ruine des französischen Grand Palace Hotels aus den 20ern. Mobiliar oder gar Hotelgäste findet man hier natürlich keine mehr vor (Nachfrage wäre gewiss vorhanden), aber alle Stockwerke sind frei begehbar und machen einen halbwegs vertrauenerweckenden Eindruck. Die grauen Wolken wären gar nicht nötig gewesen, um für eine gruselige Atmosphäre zu sorgen. Falls jemals ein Nachfolger des King Klassikers „Shining“ gedreht werden sollte – hier wäre der optimale Ort dafür! Zufrieden begeben wir uns wieder auf Talfahrt, mit jeder Kehre erobert auch der blaue Himmel wieder sein Revier zurück, und gegen Mittag erreichen wir die Ausläufer von Kampot. Fazit: Bokor Nationalpark auf eigenem Roller ist auf jeden Fall ein spannender und zudem preiswerter Ausflug. Die tadellose neue Straße macht den Aufstieg auch für Rollermuffel (noch) relativ stressfrei, es bleibt aber abzuwarten wie sich das Bild hier oben wandelt, wenn erst einmal die ganzen neuen Hotels, Casisos und Golfplätze ihre Pforten fürs betuchte Massenpublikum öffnen.

Szenenwechsel: Südlich von Kampot befindet sich die Insel Traeuy Koh, die über eine Brücke mit dem Rest der Stadt verbunden ist. Hier gibt es einen Hügel namens Coconut Hill und ein Salzfeld. Eins? Ach was: Salzfelder soweit das Auge reicht! In Kampot muss man gewiss auch einiges importieren, Salz und Pfeffer (siehe Bericht vom Vortag) gehören gewiss nicht dazu. Weil ich mich mit der Bilderauswahl etwas schwer getan habe gibts jetzt einfach mal als Zwischeneinschub die „Sondergallerie Salz“:

IMG_4559_sunglassesWenn man nicht gerade wasserscheu ist oder gar eine Aversion gegen Sonnenuntergänge vor kitschiger Kulisse hat, kommt man um eine „Sunset Cruise“ eigentlich nicht herum und hat natürlich mal wieder die Qual der Wahl. Die „Ts“ haben uns heute Morgen wärmstens Captain Chim empfohlen, der auch wirklich ein sympathisches Programm hat, aber für den wuseligen Felix brauchen wir einfach etwas mehr Deckfläche zum erkunden. In der Nähe des Rikitikikavis liegt praktischerweise die Flying Dragon vor Anker, die zumindest ausreichend Platz für allerlei Palmengewächs und eine bemannte Bordbar bietet. Viel Zeit ist ohnehin nicht mehr bis zum Sonnenuntergang, der Ticketpreis is human, also schnell an Bord und Leinen los!

IMG_4595_therockGegen halb 5 legt der fliegende Drache ab und schippert gemächlich flussaufwärts den Teuk Chhou entlang. Das Publikum fällt zumindest heute überwiegend in die Kategorie „Ü30 gemäßigt“, will sagen chillen scheint wichtiger als eine Angkor Flatrate. Der Captain mit Hut und Hängepflanzen macht’s vor und hat sicherlich einen der niedlichsten Arbeitsplätze in ganz Kampot. Die letzten Ausläufer der Stadt lassen wir schnell hinter uns, vereinzelt sieht man noch ein paar Resorts und Bungalows mit hübschen Stegen und Anlegern – dann dominieren nur noch Berge und Wald. Keine Frage, die Gegend hier ist wunderschön und selbst bei bedecktem Himmer die Reise wert. Zur Halbzeit gehen wir in der Flussmitte vor Anker, Baden und Sprünge vom Oberdeck sind ab jetzt ausdrücklich erwünscht  – der Autor hat leider striktes Flussbadeverbot aufgrund einer Muschelverletzung am Fuß (Andenken an Koh Rong) und muss schweren Herzens an Deck bleiben. Irgendwann entschwindet dann auch die Sonne mit ein bisschen Tamtam hinter den Elefantenbergen, und beendet somit leider auch unseren letzten „richtigen“ Tag in Kambodscha. Morgen gehts über Phnom Penh zunächst nach Bangkok, wo wir noch eine Nacht dran hängen. Li hai, Kampot – Li hai, Kambodscha!

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Tagesmenu à la Kampot – Riesendurians, Betonkrabben, Elefantenhöhlen und ordentlich Pfeffer drauf

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IMG_4342_volltankenbitteEinmal volltanken bitte und ab geht die Reise! Die Rikitikitavi Lady vom Dienst hat uns einen flotten Roller organisiert, und nach alter Väter Sitte wandert der Sprit hier noch aus der Pulle mittels Trichter direkt in den Tank. An Kartenmaterial mangelt es ebenfalls nicht, mit die knuffigsten Examplare der Umgebungen findet man übrigens als PDF direkt auf der Homepage unserer Bleibe. Ursprünglich wollten wir eigentlich gen Westen ins Landesinnere starten, verpassen allerdings den Abzweig am offensichtlich gut getarnten „Nashornmonument“, und kaum eine halbe Stunde später befinden wir uns auch schon auf der Road 33a vor den Toren von Kep.

IMG_4362_welcome2kepIn Kep ist man vor allem mächtig stolz auf seine Krabbengastronomie und hat dem Tierchen sogar ein Denkmal ins Meer gesetzt, das dieses Mal wirklich nicht zu übersehen ist. Wenn man gerade ein paar heiße Tage oder Wochen im Inland hinter sich gebracht hat, ist sicherlich auch der hiesige Strand nicht zu verachten, da wir aber quasi direkt aus dem Inselparadies Koh Rong kommen brausen nach einen kurzem Stop ganz arrogant weiter. Die Straße schlängelt sich westlich um die Berge des Kep Nationalparks herum, um dann beim „White Horse Monument“ (die Bewohner der Region Kampot scheinen eine gewisse Affinität für Tierkreisverkehre zu haben) wieder auf die Road 33a zu treffen. Der erste interessante Stop abseits der Haupstraße ist Phnom Sorsia, ein Komplex mit einem bunten Tempel und mehreren Karsthöhlen, von denen wir nur die Höhle des weißen Elephanten besucht haben (kein Eintritt, aber eine Buddha Spende sowie ein Mindestlohn für den „Guide“ sind Pflicht).

IMG_4396_ladywithdrinkNur wenig später auf der Straße zurück nach Kampot zweigt ein relativ leicht zu übersehender unbefestigter Weg ins Landesinnere ab, der für uns eines der Highlights der heutigen Tour war. Und das obwohl es keine wirklich herausragenden Attraktionen auf dem Weg gibt.  Nachdem man den Bahnübergang passiert hat knattert man einfach in einer herrlichen Landschaft wirklich mitten durch die kambodschanische Provinz vorbei an kleinen Farmen, allerlei Getier und einem Tempel, bis man an einer T-Kreuzung rechts abbiegt und dann wenig später auf den „Secret Lake“ trifft.

IMG_4415_dinner4threeSo richtig „secret“ ist der See natürlich alleine schon aufgrund seiner Größe nicht, und seine Entstehung die viele Opfer gefordert hat ist leider auch ein unrühmliches Kapitel aus der Ära der roten Khmer. Heute ist es hingegen ein überaus friedlicher und ruhiger Ort, zumal es hier auch keine wirkliche Durchgangsstraße gibt. Die Piste im Süden führt dann auch geradewegs zur La Plantation, einer der Pfefferfarmen, für die Gegend um Kampot so berühmt ist wie Kep für seine Krabben. Wir kommen gerade noch rechtzeitig vor Toresschluss an und bekommen noch eine Gratisführung durch die Plantage. Auf der hauseigenen Sunset Terasse mit unverbautem Seeblick kann man die Produkte natürlich auch käuflich erwerben, man ist dabei aber erfreulich unaufdringlich. Da unser heimischer Pfefferkornkonsum in den letzten Jahren ohnehin massiv gestiegen ist nehmen wir gleich ein Kilo mit (nicht billig, aber hierzulande utopisch teuer).

IMG_4435_pepperMit der Sonne machen auch wir uns buchstäblich aus dem Staub und finden dieses Mal zumindest die direkte Route zurück nach Kampot, wenngleich wir zu Felix‘ Missfallen abermals das steinerne Nashorn verpassen. Das Rikitikitavi Restaurant erfreut sich offensichtlich auch bei Nichtgästen großer Beliebheit, wahrscheinlich weil es hier auch wirklich gut schmeckt, und unseren verdienten Roller behalten wir mal gleich bis zum nächsten Tag wenn es heißt „Kurs auf Bokor Hill“!

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Die Chilloutfähre nach Sihanouk und Carsharing auf kambodschanisch

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Unser HausgeckoDer Vormittag endet mit einem ziemlichen Schreck: Die Geldbörse ist weg! Da vor allem der Autor unter chronischer Schusseligkeit leidet, nehmen wir eigentlich grundsätzlich unterwegs nur das absolut Nötige mit. Umso ärgerlicher, dass neben verschmerzbaren 20$ in kleinen Scheinen heute ausgerechnet mein Führerschein mit an Bord war – und das auf einer Insel ohne Straßen in einem Land in dem deutsche Führerscheine eigentlich reichlich überflüssig sind. Vergessen habe ich sie wohl morgens am Strand, das kommt also davon, wenn Männer ohne Handtaschen Sarongs tragen🙂

IMG_4300_einladendFür die Abreise zurück nach Sihanoukville wollten wir eigentlich die Schnellfähre am Nachmittag buchen, damit wir noch möglichst viel Inselfeeling bunkern können. Diesen Plan hatten offenbar auch andere, und so hatten wir die Wahl mittags schnell abzureisen oder auf die späte Slow Ferry auszuweichen, die allerdings erst gegen 18:00 am Festland anlegt. Ob wir dann noch zu humanen Zeiten bis ins zweieinhalb Stunden entfernte Kampot kommen? Kein Problem meint der Mann von der Fähre, wir sind hier schließlich im Can-Do-Land und nach einem kurzen Telefonat bekommen wir einen „Voucher“ für einen „Private Taxi“ Trip für 40$ (Vorkasse), was zwar sicherlich nicht die billigste Transportoption ist, aber in dem Moment unsere beste Alternative.

IMG_4304_slowboatDie Slow Ferry erweist sich schließlich als echter Glücksgriff für die Heimreise. Im Gegensatz zur schnellen Variante sitzen die Fahrgäste hier nicht wie Hühner auf der Stange auf Plastiksitzreihen, währen das Boot lautstark durch den Golf von Thailand brettert:   Vielmehr liegen auf dem Oberdeck ein paar Matten aus, die wenigen Mitreisenden dösen, lesen, rauchen, oder schauen einfach nur tiefenentspannt aufs Meer, wo die Sonne und Koh Rong gleichsam behäbig am Horizont entschwinden. Eine durch und durch würdige Abreiseoption, die wir allen nur wärmsten ans Herz legen können!

IMG_4309_rikitikiAußer einem Zettel und einer Handynummer haben wir nichts in der Hand und sind daher hocherfreut, als wir am Pier tatsächlich erwartet werden. Der Fahrer spricht wie üblich fast kein Englisch, weiß aber zumindest wohin die Reise geht. Warum er dann zunächst quer durch die Stadt gurkt klärt sich ebenfalls schnell auf: Eine zierliche Dame mit einem unzierlichen Karton wird wenig später auch noch eingesammelt und muss sich mit Maria und Felix die Rückbank teilen. „Private Taxi“ hatten wir zwar in Kambodscha bisher immer anders verstanden, aber nun denn – es sind ja nur 2-3 Stunden und Car Sharing ist schließlich auch in Europa schwer in kommen. Irgendwo in der kambodschanischen Pampa – es ist bereits stockdunkel – hält unser Freund dann erneut am Straßenrand an, wo eine weitere Dame („my sister“) wartet. „Der wird doch nicht …“ denken Maria und ich quasi gleichzeitig, und irren nicht: Da die Rückbank schon voll ist und ich den Beifahrersitz blockiere, platziert er unsere 2. Mitfahrerin kurzerhand zwischen sich und der Tür auf dem Fahrersitz! Wir versuchen zu protestieren weil so die Fahrfähigkeit schon merklich eingeschränkt wird, Nachts im Nirgendwo fehlen uns allerdings auch jegliche Alternativen. Zum Glück herrscht so gut wie kein Verkehr mehr und eine 3. Mitfahrerin bleibt uns erspart (die dann wahrscheinlich auf meinem Schoß hätte Platz nehmen müssen). Gegen 9 landen wir wohlbehalten im Rikitikitavi – das Fahrer-Trinkgeld fällt heute leider aus!

IMG_4327_kampotbiergartenMorgens halb zehn in Kampot: Die Problemchen vom Vortag sind schnell vergessen: Das Rikitikitavi Personal und die Inhaberin sind wirklich supernett, und Zimmer wie Küche sind ein Traum. Auch die Stadt selbst mit ihren knapp 50000 Einwohnern ist uns sofort sympathisch: Lange nicht so hektisch wie Phnom Penh oder Siem Reap, aber auch nicht völlig verschnarcht und vor allem hübsch gelegen mit dem Prek Thom River in der Mitte und den Elefantenbergen (Bokor Nationalpark) in der Ferne. Felix kann sich erstmal auf dem nahe gelegenen Spielplatz mit den kultigen Reifenschaukeln austoben, für den Nachmittag hat uns Frau Rikitikitavi einen Roller organisiert, mit dem wir die Gegend um Kep erkunden wollen. Fortsetzung folgt!

 

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Ein Schiff wird kommen – Koh Rong zu Wasser

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IMG_4251_matteDas Leben auf einer Insel ohne Infrastruktur hat viele Vorzüge, aber auch einen Haken: Um rumzukommen braucht man in der Regel ein Boot! Und da wir den Platzhirsch Adventure Adam gestern nicht zu fassen bekamen (zum Bericht), sehen wir uns in Koh Tui nach Alternativen um, die zwar zahlreich aber auch nicht gerade individuell sind. Das Programm ist in der Regel immer das Gleiche: Schnorcheln rund um die Pagodeninsel, Angeln irgendwo auf dem Meer, ein Abstecher zum Long Beach mit Aufenthalt bis zum Sonnenuntergang, gerne garniert mit fluoreszierendem Plankton auf der Heimfahrt (in Fachkreisen auch Biolumineszenz genannt). Kontraste finden sich allenfalls in der Menge des eingepreisten Alkohols, im Fassungsvermögen des Boots sowie bei Qualität und Lautstärke der Musik. Als brave Familie buchen wir einfach in unserer Stammfrühstückskneipe den Nachmittagstrip mit nur einem Freibier pro Nase, was das Pichelpartypublikum hoffentlich hinreichend abschrecken dürfte.

IMG_4269_pagoda_islandIn der Tat finden sich außer uns lediglich drei Franzosen mit auf dem Boot ein, der Captain wirkt relaxed (und maximal 14) und los gehts zur Pagodeninsel. Das Schnorcheln hier ist ganz spaßig und auch der ein oder andere Fisch schaut vorbei, man sollte aber keine üppigen Korallenriffe in explodierenden Farben erwarten. Die Beschallung durch die übrigen Boote hält sich zum Glück auch in Grenzen. Weiter gehts zurück in den Westen mit Kurs auf Long Beach, bis der Captain abrupt auf offener See stoppt – it’s fishing time! Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich bezüglich dieser „Sportart“ ziemlich voreingenommen bin: In jungen Jahren war ich auf der Insel Rab im damaligen Jugoslawien mit einer Urlaubsbekanntschaft angeln und durfte stolz den handflächengroßen Fang nach Hause transportieren. Auf halber Strecke begann der scheintote Fisch urplötzlich heftig zu zappeln, ich bekam einen Riesenschreck und beförderte ihn reflexartig in hohen Bogen zurück in die Adria. Das war vor ca. 30 Jahren und seitdem finde ich Angeln ziemlich doof! Die Franzosen sehen das heute leider anders und scheinen Gefallen daran zu finden, eine verhedderte Nylonschnur für eine gefühlte Ewigkeit in die Wellen zu halten. Captain Jungspund fängt tatsächlich ein paar Kleinfische, die er dann in einem Benzin/Meerwasser Gemisch im Schiffsrumpf zwischenlagert, der Rest der Besatzung kann hingegen keine Erfolge verbuchen. Schließlich fängt dank anhaltenden Wellengeschaukels Felix lautstark an zu moppern, die Angelwütigen haben ein Erbarmen und wir steuern endlich den Long Beach an, der die ganze Zeit zu rufen schien: „Was dümpelt ihr da draußen im Meer rum! Kommt her! Hier ist das wahre Paradies!“

IMG_4283_fxkickstartUnd recht hat er, der Long Beach – soviel unverbauten Sand gibts sonst nur in Geschichten von früher. Leider scheint dieses Fleckchen auch ins Visier der neuen Inselpächter gerückt zu sein, und erste Bauaktivitäten sind unübersehbar. Im Moment kann man allerdings noch kilometerweit bis ins Dorf Sok San am Ende der Bucht marschieren, und wird unterwegs gewiss nicht allzuviele Leute treffen. Der Strand fällt flach ab und ist somit auch für kleine Kinder gut geeignet, auch Freunde von kitschigen Sonnenuntergängen kommen je nach Wolkenlage auf ihre Kosten, da der Großteil des Strands konsequent nach Westen zeigt. Nachdem die Sonne komplett verschwunden ist tuckern die teils reichlich vollgestopften Boote wieder zurück in die Inselhauptstadt. Unser Captain hat aber offenbar der Versuchung widerstanden, noch zahlende Gäste dazuzubuchen, dafür gibt es tatsächlich ein „Fisch BBQ“ mit den gegrillten Minifischen aus der Brühe am Schiffsboden – die Franzosen greifen beherzt zu. So sind die Fischli immerhin nicht umsonst am Haken gelandet…

Daheim ist auch schönDie Biolumineszenz Show fällt heute flach weil der Mond offenbar zu hell (?) ist, macht aber nix weil unsere Heimat rund Koh Tui auch im Dunkeln ein ebenbürtiger Anblick ist. Leider bricht mit der dritten auch schon wieder die letze Nacht auf der Insel an, morgen Abend gehts zurück aufs Festland nach Sihanoukville und von dort (hoffentlich) direkt weiter nach Kampot – unserer letzten Station im Land der Khmer, die im direkten Vergleich mit dem relaxten Inselleben auch wieder etwas mehr Action im Urlaubsalltag verspricht. Versprochen!

 

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Koh Rong Strandhopping und die Jagd auf Adventure Adam

IMG_4198_morninghasbroken5_PANOIMG_4179_sunriseourbeachDie Tempel von Angkor haben wir zwar inzwischen weit hinter uns gelassen, der Tagesrhythmus lässt sich aber nicht so leicht abschütteln. Und so stehe ich gegen halb 6 auf der Matte und marschiere rüber zum östlich gelegenen Long Set Beach immer schön rein in den kitschigen Sonnenaufgang, während die übrigen Bewohner von Koh Tui noch überwiegend an der Matratze (oder wahlweise am Strand) horchen. Wer den eigentlich recht relaxten Tui Beach tatsächlich für hektisch hält kann sich am fast unverbauten Nachbarstrand auf 4km Sand und Einsamkeit freuen, während ein spiegelglatter See vor Dschungelkulisse für das nötiger Robinsonfeeling sorgt.

Anfahrt auf Koh Rong Später frühstücken wir im Smile Restaurant am Strand und gehorchen brav dem eigentlich überflüssigen Schild „Smile you’re in Paradise“, später folgen wir den verwitterten Wegweisern von „Adventure Adam“, die uns über eine steile Treppe mitten in die Skybar führen. Beim Namen denkt man eher an eine überteuerte Rooftopbar im 100. Stock eines Edelhotels irgendwo in Bangkok, die Koh Rong Variante zeigt sich hingegen nach allen Seiten offen, bodenständig und offenbart trotz vergleichsweise bescheidener Höhe einen wirklich grandiosen Blick über die Bucht. Hinter dem Tresen werkelt ein schlaksiger tätowierter Europäer mit freiem Oberkörper – haben wir etwa schon den den legendären Adventure Adam gefunden, der laut Tripadvisor mit seinem Boot die entlegensten Winkel der Insel erkundet und jeden Gast restlos begeistert? Aber nein, der Herr erweist sich als freundlicher Franzose, der Herrn Adam aber selbstverständlich höchstpersönlich kennt und ein Treffen am Abend organisieren will!

IMG_4224_kraxelQuasi inmitten der Skybar entspringt einer der wenigen kartografierten Pfade, der Koh Tui mit dem Reset der wilden Insel verbindet und am Long Beach endet. Wer den Marsch mit Flipflops oder gar barfuß anzutreten gedenkt, dem legt das ansonsten recht unkonservativ wirkenden Personal eindrücklich festes Schuhwerk ans Herz – mein Interesse ist geweckt!  Der ausgetretene Pfad wirkt zunächst nicht sonderlich anspruchsvoll, aber spätestens am Windy Stone trennt sich die Spreu vom Weizen und es geht steil an einem Seil nach unten (Erinnerungen an den Viewpoint von Rai Leh werden wach). Wer den Weg zu Ende geht wird dafür belohnt: Endlos erstreckt sich der Long Beach bis zum Dorf Soksan, auch hier gibt es noch so gut wie keine Infrastruktur. Das dürfte sich allerdings bald ändern, erste große Bauvorhaben sind bereits im Gange und machen unmissverständlich klar: Hier wird geklotzt und nicht gekleckert! Die Royal Group, die die komplette Insel für 99 Jahre geleast hat, gedenkt offenbar hier „Asia’s first environmentally planned resort island“ zu errichten, und man muß kein Pessimist sein, um bei solchen Worten ein mulmiges Gefühl zu bekommen. Ich beschließe auf jeden Fall, morgen mit Maria und Felix nochmal vorbei zu schauen. Wenn Koh Rong in ein paar Jahren wirklich zur Resort Insel transformiert wurde, können wir wenigsten allen auf die Nerven gehen, dass wir es noch als hippe einsame Backpackerinsel erlebt haben. Ungefähr so ähnlich wie die Thai-Veteranen, die regelmässig von den frühen 90ern schwärmen, als es rund um Phuket nur Bambushütten und Generatorstrom gab…

20160321_212101_rongislandicetea2Wer den Rückweg aus Lust- oder Lichtmangel meiden möchte muss sich übrigens keine großen Sorgen machen, da die Tagesausflugsboote nach Sonnenuntergang immer auf der Suche nach Mitfahrern für ein paar Dollar sind. Abends schauen wir noch mal in der Skybar nach Adventure Adam. In Gedanken habe ich mir ausgemalt, wie wir mit dem charismatischen Captain bei einem Rong Island Ice Tea einen spektakulären Inseltörn ausbaldovern. Leider ist weder unser französischer Freund noch der Captain vor Ort, aus den Boxen dröhnt ein rettungslos übersteuerter Drum’n’Base Mix, und der Rong Island Ice Tea hat zwar einen coolen Namen, wird aber auch nicht zwingend internationale Cocktailgeschichte schreiben. So ist es halt oft mit den Zweitbesuchen, wir schreiben Herrn Adam kurzerhand als „Phantom, unauffindbar“ ab und lassen den Rest des Abends mit den Geckos vor unserer Hütte bei einem hausgemachten Gin Tonic ausklingen. Die Adventures werden schon noch früh genug kommen, und an Booten scheint auf der Insel kein Mangel zu bestehen!

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Welcome to Paradise – auf nach Koh Rong

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IMG_4127_advertiseFür die Überfahrt nach Koh Rong haben wir die Langschläferfähre um 11:00 gebucht, und so startet der Tag auf dem Weg ins Paradies schon mal nicht mit unnötiger Hektik. Der müde Gecko macht seinem Namen ebenfalls alle Ehre (der Besitzer ist offenbar auf Reisen), und so begeben wir uns lieber rüber in Mick & Craig’s Guesthouse, wo man nicht nur wohnen sondern auch lecker frühstücken kann. Noch wissen wir nicht so recht was uns ab heute „drüben“ erwartet: Strom scheint im Hauptort Koh Tui tagsüber vorhanden zu sein, ATMs gibts zwar keine aber unsere Bargeldvorräte haben wir aufgestockt, und für den absoluten Notfall landen noch Kekse, Tonic Water und eine Pulle Gin im Handgepäck!

IMG_4134_backpackerferryfuernfuenferWie es das Ticket befiehlt finden wir uns eine halbe Stunde vor der geplanten Abfahrt am Pier ein, und natürlich hat die „KRDC Speed Ferry“ Verspätung. Alles andere hätte mich auch schwer enttäuscht, wo kämen wir denn da hin wenn eine kambodschanische Inselfähre jetzt plötzlich pünklich wäre, wenn sogar die ICEs in der Heimat ständig zu spät kommen! Eine freundliche Dame am Pier lotst uns zum Parken des Gepäcks in die Beachpinte nebenan. Am Anfang des Urlaubs hätten wir hier noch Nepp gewittert, aber nachdem wir bisher weder in Vietnam noch in Kambodscha ernsthaft übers Ohr gehauen wurden, nehmen wir nach einer Fotosession am Beach einfach dort Platz. Aus den Boxen dudelt Manu Chao und Reggae, es gibt günstiges Fassbier, saubere Klos, und der Gepäckplatz füllt sich nach und nach, wobei 90% der Gepäckstücke Backpacks sind – noch scheint der Pauschaltourismus einen Bogen um Koh Rong zu machen. Man kann es schwer beschreiben, aber in diesem Moment habe ich irgendwie genau die richtige Balance zwischen An- und Entspannung und denke einfach nur: „Geil – mit niemandem auf der Welt will ich jetzt tauschen!“

IMG_4165_boatAls die Fähre schließlich anlegt geht alles relativ schnell und routiniert vonstatten. An Bord gibt es sogar ein Security Briefing und für jeden eine Rettungsweste, und da man mit einem ordentlichen Zahn durch den Golf brettert, dauert es auch nicht lange, bis die ersten ihre Platzwahl direkt an der Reling bereuen – immerhin hatten sie eine Gratisdusche. Dafür dauert die Überfahrt gerade mal 45 Minuten, und schon beim Anblick der Bucht von Koh Tui aus der Ferne wird mir klar, dass uns die Insel gewiss nicht enttäuschen wird. Der Farbmix aus Himmel, Dschungel, Strand und Wasser ist natürlich der Hammer, aber auch der Ort wirkt mangels Infrastruktur und Edelressorts einfach nur knuffig. Überraschenderweise läd der Ferrymaster vom Dienst sogar noch zum verbindlichen Inselbriefing ein, und so wissen wir jetzt auch wie man auf Koh Rong legal ohne Geld an Geld kommt, was die fiesen Sandfliegen nicht mögen oder wie es um die medizinische Versorgung bestellt ist. Hut ab!

IMG_4167_mitchUnsere Paradise Bungalows befinden sich am Ostende des „Ortes“ und erfordern etwas Schlepperei am Strand, da es keine Straße gibt und hoffentlich auch so bald nicht geben wird. Dafür hat unser Landsmann Rudi Schmittlein hier wirklich ein kleines Paradies geschaffen (mehr dazu in einem interessanten Interview in der Phnom Penh Post). Lecker essen kann man angeblich auch, in diesem Sinne verabschieden wir uns einfach mal bis Morgen wenn es wieder heißt „Reif für die Insel!“

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Der Sonne hinterher – von Sieam Reap bis Sihanoukville

IMG_4075_angkor_sunrise_PANOIMG_4079_affeMorgens halb 6 auf der Sok San Road: Kaffee oder Futter sucht man meist vergebens, mit Tuktuks und Rädern hat man da schon deutlich mehr Glück. Das Einstiegsangebot für Drahtesel liegt bei 1$, für drei gibts dann sogar schon was Ordentliches frisch aufgepumpt. Der Shopeigentümer spricht zwar kein Wort Englisch, hat aber bereits fertig vorgefertigte Schilder mit Floskeln wie „You leave 20$ deposit or ID Card“ parat, die er im geeignenten Moment hoch hält – man muss die pragmatischen Kambodschaner einfach mögen. Ich schlage die westliche Route über den Sivatha Boulevard in Richtung Angkor ein, die im Dunkeln auf jeden Fall lauschiger ist. Man benötigt allerdings das Ticket vorab oder muss am Checkpoint wie die Radler vor mir wieder kehrt machen. Im Gegensatz zum gestrigen Abstecher zum  Phnom Bakheng gehe ich heute dann doch mal mit den Massen – entweder wird es eben ein unvergessliches Erlebnis, oder ich kann bei künftigen Travellertratschgesprächen zumindest guten Gewissens über das Gedränge moppern, da ich mir selbst ein Bild gemacht habe!

IMG_4048_avoid_the_crowdsAuch wenn ganze Bildbände etwas anderes suggerieren: Kaum einer glaubt sicher ernsthaft, man könnte die Anlage mit ein paar verstreuten Besuchern für sich alleine haben, während hier und da ein Mönch in orangener Robe oder ein relaxter Makake pittoresk durchs Bild marschieren. Aber die Massen die sich da kurz vor Sonnenaufgang am linken Pool drängen haben durchaus schon Festivalcharakter. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass sich ganze Treiben unweit des Hauptspots auch schnell wieder auflöst – das Gelände ist eben einfach auch gigantisch groß, und wer jetzt nicht unbedingt die Millionenste Variante des Motivs „Türme im Wasser“ braucht, findet gewiss auf dem Areal noch eine ruhige Ecke – und sei es nur am rechten Pool nebenan! Auf keinen Fall sollte man wie viele Gruppen zu früh die Biege IMG_4075_angkor_sunrisemachen, nur weil es irgendwann einfach so taghell ist, denn ich wäre fast auch in die Falle getappt. Die Sonne steht nämlich schon relativ hoch bevor sie überhaupt hinter den berühmten Türmen hervorlugt, und trotz Kitschfaktor muss man dann eben einfach mal sagen: Das sieht auch ohne dramatische Wolken wirklich lecker aus!

IMG_4105_towerZurück in Siem Reap treffe ich auf Maria und Felix, der mal wieder begeistert mit dem Elektromobil des Sohnemanns von Besitzer Tim durch den Frühstücksraum brettert. Heute ist Abreisetag, aber da wir das Zimmer netterweise bis Nachmittags haben dürfen und unsere Angkor-Pässe noch gültig sind, ist auf jeden Fall noch ein Ausflug drin. Wir beschließen mit dem Tuktuk auf der NR6 nach Rulous zu fahren, wo wir am ersten Tag auf unserer Tour Richtung Tonle Sap mit einer Radtour gestartet sind. Die Tempel der Rulous Gruppe gehören zu den ältesten Bauwerken der Region, sind aber durchaus gut in Schuss und somit auch für Nichthobbyarchäologen interessant. Das Highlight ist sicherlich Bakong inmitten eines großen Wassergrabens, auch wenn alle Steinelefanten ihre Rüssel verloren haben – sehr zum Missfallen von Felix. Gegenüber des Preah Ko sollte man sich ruhig auch die Miniatur Replika von Dy Proeung anschauen und sich die bewegte Geschichte des Künstlers durchlesen. Lolei – der letzte Tempel im Bunde – liegt etwas außerhalb auf der anderen Seite der NR6, wird aber zur Zeit gerade renoviert.

IMG_4123_sihanouk_at_nightTja, und so sind die 4 Tage in Siem Reap auch schon wieder rum, und wir sind zwar nicht völlig „templed out“ (wie das im Loneley Planet Jargon so schön heißt), aber verspüren nach den vielen Stationen im Inland bei brütender Hitze nun doch verstärkt Lust auf Strand und Meer. Von Siem Reap bis an die Küste bei Sihanoukville am Golf von Thailand ist es leider ein langer Landweg, den man zumindest mit Kleinkind in Bus oder Auto eher auf zwei Tage verteilen sollte. Also muss die Reisekasse bzw. das Ökogewissen noch einen Inlandsflug verkraften, da Siem Reap praktischerweise eine der wenigen Städte ist, die den beschaulichen Flughafen von Sihanoukville überhaupt ansteuern, der wohl eher aus Marketinggründen als „International Airport“ geführt wird. Es dauert keine Stunde und schon rollen wir im tiefen Süden auf einer Landebahn mitten in der Pampa aus. Erfreulicherweise nutzt man diesen Umstand nicht schamlos aus, denn es gibt Gemeinschaftsminibusse, die einen für kleines Geld bis in die City direkt vor die Haustür der gewünschten Bleibe kutschieren. In unserem Fall handelt es sich um das Tired Gecko Guesthouse, das zwar im direkten Vergleich zu unserer bisherigen Stationen etwas abfällt, aber strategisch günstig in der Nähe des Hafens liegt. IMG_4152_restuarant_MINIUnser eigentliches Ziel ist nämlich die Insel Ko Rong, die nur per Fähre zu erreichen ist (noch!). Der Serendipity Beach bietet am Abend zwar Kneipen und Lockangebote noch und nöcher, deren Zielgruppe aber eher trinkfreudiges Partyvolk zu sein scheint – irgendwo muss der leicht angeschlagene Ruf von Sihanoulville schließlich herkommen. Wir finden westlich des Fährablegers noch ein nettes Restaurant direkt am Beach (oben links im Bild bei Tag) und sehen dem „Abenteuer Insel“ gespannt entgegen!

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